Need for Speed Undercover: Freie Fahrt - ganz ordentlich

In der fiktiven Stadt Tri-City können sich geübte Straßencracks wieder heiße Rennen und Verfolgungsjagden mit der Polizei liefern, dazu kann der Spieler seinen Boliden wieder einmal bis zum Rand des Erträglichen aufmotzen.

Mit Polizei-Verfolgungsjagden, Highway-Rennen und einer offenen Spielewelt soll das Rennspiel den Spieler wieder "back to the roots" führen. Selbst in der getesteten Wii-Version ist das Spiel grafisch recht ordentlich umgesetzt - doch schon als ungeübter Rennfahrer kann man bei mittlerem Schwierigkeitsgrad mit Wii-Remote und Nunchuk ganz gut mithalten und gewinnt die ersten Rennen nach einer kurzen Eingewöhnungszeit ohne große Probleme. Bedient man sich der neuartigen Wii-Lenkrad-Steuerung, so lässt sich der Spaßfaktor zwar kurzzeitig erhöhen, realistisches Fahrvergnügen sieht jedoch anders aus.

Der dynamische Verkehr ist leider nicht sehr überzeugend (schön jedoch, wie die anderen Verkehrsteilnehmer beim vorbeiziehen hupen), Unfälle erscheinen etwas zu steif und künstlich, außerdem ist die KI der Polizei ebenfalls nicht die hellste. Zudem kann unser Auto schon in den ersten Rennen, aber auch im "Freie Fahrt"-Modus einfach zuviel einstecken. Neben einem Karriere-Modus mit dem Storyboard des Undercover-Agenten, der ein Verbrecher-Syndikat zu infiltrieren hat, bietet das Spiel auch einen Multiplayer-Mode. Die Filmsequenzen sind nettes Beiwerk, Rennen gibt es nahezu in allen Facetten vom Sprint bis hin zum Highway-Battle.

Insgesamt sind über 55 Autos verfügbar, darunter auch deutsche Fabrikate wie der VW Scirocco, der Mercedes-Benz SL 65 AMG, der Audi R8 oder der Porsche 911 GT2. Als Weltpremiere mit dabei: der neue Nissan 370Z. Erscheinungstermin: 20. November 2008 für nahezu alle Plattformen, FSK: 12.

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