Neu im Audi-Jahr 2006: TT, Allroad Quattro und Q7

Audi geht nächstes Jahr in die Vollen. Aufgelegt wird nicht nur eine aus drei Modellvarianten bestehende neue TT-Reihe, sondern auch die Serienversion des neuen A6 Allroad Quattro und der auf VW Touareg-Technik basierende Sport Utility Q7.

Bei der Neuauflage des TT Sportwagens begnügt sich Audi nicht mehr mit nur zwei Karosserieversionen. Denn dem Coupé (Debüt 2006) und dem Cabrio (2007) soll 2008 ein zweitüriger Sport-Kombi mit Heckklappe – Kennwort Shooting Brake – folgen. Bei dieser Version, die Chefdesigner Walter de Silva angeregt hat, ist das Coupédach weiter nach hinten gezogen, um im Fond Platz für zwei umklappbare Notsitze und 330 bis 600 Liter Gepäckraumvolumen (je nach Stellung der Rücksitze) zu schaffen. Allerdings muss das Projekt noch vom Konzernvorstand abgesegnet werden.

Die nächste TT-Reihe basiert wie das kommende VW Cabrio auf einer Komponenten-Matrix von Golf und Passat. Der kompakte Audi Sportler wird dadurch deutlich größer. Er erhält eine elektromechanische Servolenkung mit spurstabilisierendem Eingriff bei Seitenwind und Bremsungen auf Glatteis sowie eine Mehrlenker-Hinterachse.

TT Shooting Brake auch mit TDI-Motor

Es bleibt beim Quereinbau der Vier- und Sechszylinder-Benzinmotoren, darunter auch ein Zweiliter-FSI-Turbo mit gut 200 PS und ein V6 mit zunächst 3,2 Litern (250 PS), später aber auch 3,6 Litern und bis zu 330 PS. Der Shooting Brake soll als Reise-Sportwagen auch mit einem 225 PS starken Dreiliter-TDI angeboten werden.

Mehr TT-Temperament verspricht auch der von 20 auf 50 Prozent erhöhte Alu-Anteil bei der Außenhaut. Im Innenraum hält unter anderem das MMI-Bedienkonzept Einzug.

Bei den Getrieben des zunächst nur front- und später auch allradgetrieben lieferbaren TT hat der Kunde die Wahl zwischen Sechsgang-Schaltung und automatischem Direktschaltgetriebe (DSG) mit Paddeln am Lenkrad. Stilistisch trägt der TT im Gegensatz zu den Limousinen einen horizontal statt vertikal ausgerichteten Kühlergrill.

Zwei Offroader unterschiedlicher Gangart: A6 Allroad und Q7

Damit unterscheidet er sich deutlich auch vom A6 Allroad Quattro, der ebenfalls 2006 in Serie geht und der als Studie bei der Detroit Auto Show Anfang Januar 2005 Premiere feierte. Das Serienauto, das Audi angeblich für kleines Geld – nur 40 Millionen Euro, der Vorgänger kostete 200 Millionen – auf die Räder stellen kann, soll sich vom Showcar nur in Nuancen unterscheiden und jene Kunden ansprechen, denen ein echter SUV zu massig ist.

Wer es dagegen kernig-luxuriös wie die Amerikaner mag, wird von Audi im gleichen Jahr mit einem Q7 genannten SUV bedient. Ein Vorläufer war die Studie Pikes Peak. Premiere wird schon auf der IAA im Herbst 2005 sein. Der knapp fünf Meter lange Allradler auf gestreckter Touareg-Basis (13 Zentimeter mehr Radstand) soll auf drei Sitzreihen bis zu sieben Personen Platz bieten und anfangs ausschließlich mit Achtzylindermotoren angeboten werden.

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bpr/fis

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