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Neu im Kino "Flash of Genius"

Ein Mann, ein Scheibenwischer

Flash of Genius Foto: Kinowelt 17 Bilder

Detroit Anfang des 60er – es regnet leicht, der Wischer wischt, obwohl es nicht viel zu wischen gibt. Die Geburtsstunde einer Auto-Erfindung – die Geburt des Intervall-Scheibenwischers.

25.06.2009 Holger Wittich

Eigentlich eine einfache Geschichte und eine Kurze. Daraus einen Spielfilm von fast zwei Stunden unter dem Titel „Flash of Genius“ zu machen, ein Unterfangen?

Trailer: Flash of Genius 2:21 Min.

Eine wahre Geschichte: Erfinder gegen Auto-Konzern

Nein, denn hinter dieser wahren Geschichte von Professor Robert Kearns steht nicht nur eine kleine und geniale Erfindung, sondern der ungleiche Kampf gegen einen offensichtlich alles beherrschenden Ford-Konzern, der sich kurzerhand die Erfindung des etwas naiven und vor allem gutgläubigen Professors einverleibt und wenig später im neuen Ford Mustang präsentiert.

Geschockt zieht Kearns – hinreißend und einfühlsam gespielt von Greg Kinnear (Little Miss Sunshine) – gegen Ford vor Gericht. Nicht, um Schadensersatz einzufordern, sondern um den Konzern zu zwingen, die Schuld für den Diebstahl seines geistigen Eigentums einzugestehen. 

Tragik-Komik statt tumben Tuning-Terror

Mit „Flash of Genius“ ist Erstlingsregisseur Marc Abraham ein völlig anderer Auto-Film gelungen. Jenseits von heißen Verfolgungsszenen, martialischen Duellen oder tumben Tuning-Terror á la Fast and Furious oder Transformers 2, schafft es Abraham die wahre Geschichte von Robert Kearns in all seiner Tragik – während seines Kampfes gegen Ford verlässt in seine Frau, er wird arbeitslos und erleidet einen Nervenzusammenbruch – facettenreich auf die Leinwand zu bannen. Doch bei aller Ernsthaftigkeit kommt „Flash of Genius“ mit einer herrlich leichten Komik daher, die nicht nur Auto-Fans begeistern wird. 

Großartiges Flair, stilvolle Auto-Ikonen

Alleine schon die Präsentation des Intervall-Scheibenwischers vor der Ford Entwicklungsabteilung oder die Launch-Party des Ford Mustangs (Zur Kaufberatung auf www.motor-klassik.de) sind den Gang ins Kino allemal wert. Nicht zu vergessen, das außergewöhnlich schöne Produktionsdesign sowie die Auto-Statisten, wie zum Beispiel ein Ford Galaxy 500 von 1966, ein 68er Lincoln Continental Mark III oder ein Chevrolet Suburban von 67, die dem Film das richtige Flair geben.

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