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Neue DTM-Regeln

Stallregie geächtet

Foto: Mercedes

Was in der Formel seit vielen Jahren Usus ist, gilt ab sofort auch in der DTM: Stallregie ist verboten.

06.04.2008 Powered by

"Wir wollen das Resultat verfälschende Eingriffe vermeiden", sagte Christian Schacht, bei der DTM-Präsentation in Düsseldorf am Sonntag (6.4.). 

Der Generalsekretär des DMSB (Deutscher Motor Sport Bund) schränkt aber ein: "Wenn es aber unter den Fahrern einer Marke vor den Rennen abgesprochene Verhaltensmaßregeln gibt, muss man das akzeptieren."

Keine Funkkontrolle

An eine Kontrolle des Boxenfunk-Verkehrs zwischen Teams und Fahrern denkt der DMSB zur Zeit nicht."Erstens fehlt uns dazu die nötige Infrastruktur", sagt Schacht. "Und zweitens habe ich keine Lust, mich mit Codewörtern und Ähnlichem herumzuschlagen." In der Formel 1 wird der gesamte Sprechfunkverkehr aufgezeichnet und bei Bedarf ausgewertet.

In diesem Jahr werden auch die Möglichkeiten der Teams, per Boxenstopp-Taktik auf das Rennergebnis Einfluss zu nehmen, deutlich beschnitten: Die beiden Pflichtbesuche an der Box müssen nun innerhalb des zweiten Renndrittels erfolgen. Bislang galt die Regel: Kein Boxenstopp vor der sechsten Runde und nicht nach mehr als 90 Prozent der Renndistanz.

Auch die Safetycar-Bestimmungen, die zuletzt in der Formel 1 für viel Aufregung sorgen, wurden geändert: Jetzt dürfen die Fahrer wieder sofort die Box kommen.

Die Basisgewichte (jeweils inklusive Fahrer) für die DTM-Autos wurden vom DMSB neu festgelegt:
2008er Autos: 1.050 Kilo
2007er Autos: 1.040 Kilo
2006er Autos: 1.030 Kilo

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