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Neue Mercedes S-Klasse

Das Maybächle

Foto: Daimler-Chrysler 9 Bilder

Mercedes hat den S-Klasse-Nachfolger präsentiert. Die Neuauflage der Luxus-Limousine kommt im Herbst 2005 nach der IAA in den Handel und wirkt speziell im Heckbereich stilistisch wie ein kleiner Maybach. Unter dem Blech wartet die neue S-Klasse mit einer vollen Ladung Technik-Innovationen auf.

20.06.2005

Den Wünschen der Kunden nach mehr optischer Präsenz gehorchend hat Mercedes sein Spitzenmodell markanter geformt. Auffällig sind neben dem hohen Heck, der plakative Kühlergrill, die zugepfeilte Motorhaube sowie die ausgestellten Radhäuser, die das Luxusauto bereits ab Werk ein wenig wie im Tuner-Trimm aussehen lassen.

Unterstützt wird der prägnantere Auftritt durch größere Dimensionen. Zwei Karosserievarianten mit 5,08 Meter und 5,21 Meter Außenlänge stehen zur Wahl - das sind 3,3 beziehungsweise 4,3 Zentimeter mehr als beim Vormodell. Im Radstand legt die S-Klasse um 70 Millimeter (Langversion 80) auf 3.035 respektive 3.165 Millimeter zu. Das Blechkleid ist zudem knapp drei Zentimeter höher und gut 1,5 Zentimeter breiter als bisher.

Hohes Heck bringt 60 Liter mehr Kofferraumvolumen

Von den gewachsenen Abmessungen profitiert das Raumangebot. Der Kofferraum (560 Liter) fasst 60 Liter mehr als der des alten Modells. Im Innenraum legt die Breite um 39 Millimeter zu, die Kopffreiheit um fünf Millimeter. In der Langversion gibt es hinten zudem mehr Sitzplatzabstand (zehn Millimeter) und mehr Kniefreiheit (elf Millimeter).

Das Cockpitdesign wirkt aufgeräumt und reduziert - allerdings dadurch auch etwas nüchtern. Ähnlichkeiten mit dem BMW 7er-Look sind unverkennbar. Sofort ins Auge fallen das neugestaltete Multifunktionslenkrad und der an den I-Drive von BMW erinnernde Comand-Controller auf dem Mitteltunnel. Mit ihm lassen sich Haupt- und Untermenüs abrufen und gewünschte Funktionen aktivieren. Für Computermuffel sind alle Hauptfunktionen aber auch über Direktwahltasten in der Mittelkonsole steuerbar. Im Mittelpunkt der Instrumentierung steht ein Farb-Monitor mit neuester Display-Technik für gestochen scharfe Darstellungen.

Die Fahrstufen des serienmäßigen Siegengang-Automatikgetriebes werden wie in der M- und R-Klasse durch leichtes Antippen eines Hebels rechts an der Lenksäule elektronisch angewählt.

Zum Start als S 350 und S 500 - Preise ab 70.760 Euro

Als Motorisierung stehen zum Verkaufstart ein Sechszylinder- (S 350) und ein Achtzylinder-Benziner (S 500) zur Wahl. Der 3,5-Liter-V6 im S 350 leistet 272 PS, der V8 im S 500 bringt es auf 388 PS und 530 Nm Drehmoment. Er soll die S-Klasse in 5,4 Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigen.

Im Frühjahr 2006 sollen zwei weitere Triebwerke startklar sein: der V6-CDI mit 231 PS, 540 Nm Drehmoment und serienmäßigem Partikelfilter (S 320 CDI) sowie der Topmotor, ein V12 mit 517 PS und 830 Nm für den S 600. Weitere Maschinen werden folgen, auch ein Achtzylinder-CDI. AMG bereitet einen 6,3-Liter-V8 mit circa 500 PS vor.

Alle S-Klasse-Modelle sind serienmäßig mit Luftfederung ausgerüstet, auf Wunsch gibt es eine weiterentwickelte Active Body Control (Serie beim S 600). Allradantrieb soll ab Herbst 2006 verfügbar sein. Weitere Technik-Highlights der neuen S-Klasse sind die neu entwickelte Bremsanlage Adaptive Brake, die das Anfahren am Berg erleichtern sowie den Bremsweg bei Nässe verkürzen soll, eine elektrische Feststellbremse (Knopfdruck genügt), die sich beim Anfahren automatisch löst, adaptives Bremslicht, der Bremsassistent Plus mit Radarsensorik für die Kombination mit dem Distronic-Abstandsregeltempomat sowie ebenfalls radargestütztem Park-Assistenten hinten.

Nach Einbruch der Dämmerung soll der Nachtsicht-Assistent Licht ins Dunkel bringen, indem eine Infrarot-kamera Wärmebilder von Fußgängern, Radfahrern, Wild und anderen Hindernissen ins Display des Kombi-Instruments projiziert.

Weitere Annehmlichkeiten sind ein Multikontursitz mit erweiterter Massagefunktion, eine Rückfahrkamera, ein besonders schnell rechnendes Navigationssystem, bei dem die Daten erstmals auf Festplatte statt CD oder DVD gespeichert sind, sowie ein Panorama-Glasdach für die Langversion.

Crashaktive Komfort-Kopfstützen und das vorausschauende Presafe-Sicherheitssystem der zweiten Generation runden das Technik-Paket der neuen S-Klasse ab.

Erstmals gibt es für die S-Klasse drei Ausstattungslinien mit den Bezeichnungen Business, Charakter und Harmonie.

Weltpremiere feiert die S-Klasse auf der IAA in Frankfurt. Parallel dazu beginnt auch der Verkauf. Die Preise reichen von 70.760 Euro für den S 350 (Langversion 78.416 Euro) bis 89.668 Euro für den S 500 (Langversion 95.236 Euro).

Große S-Klasse-Titelstory in auto motor und sport Heft 14

Mehr über die neue S-Klasse und ihr auffälliges Design lesen Sie in auto motor und sport Heft 14, das ab Mittwoch (22.6.) im Handel ist. Außerdem finden Sie im neuen Heft, das auch optisch aufgewertet wurde, folgende interessante Themen:
• Fahrbericht neuer Mazda MX-5.
• Fahrbericht Alfa 159.
• Test Bentley Flying Spur.
• Geländewagen-Vergleichstest zwischen den V8-Versionen von Range Rover Sport, Mercedes ML, VW Touareg und Volvo XC 90.
• Kleinwagen-Vergleichstest zwischen VW Fox, Toyota Aygo, Ford Ka, Fiat Panda und Renault Twingo.
• Impression: Aston Martin V8 und Porsche 911.
• Großer Autohändler-Test - der Kunde als Bettelmann statt König.
• Interview mit Porsche-Chef Wendelin Wiedeking.

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