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Neue Mini-SUV bis 2016

Kleine Klasse voll auf Offroad-Kurs

Audi Q1, Frontansicht Foto: Christian Schulte 14 Bilder

Marktführer VW hat die Losung ausgegeben, möglichst jedes Segment auch mit einem SUV zu besetzen. Tochter Audi hat nun ein Modell unterhalb des Q3 bestätigt – und ist damit bei den Mini-SUV in bester Gesellschaft, wie unser Überblick zeigt.

26.03.2014 Stefan Cerchez Powered by

Diese Nachricht dürfte viele Fans der Marke mit den vier Ringen erfreuen: Nicht nur die Konzernmutter VW plant im Polo-Segment ein neues Crossover-Modell, auch die Nobel-Tochter baut mit dem Audi Q1 ab 2016 an ihrem Stammsitz in Ingolstadt einen schicken Einsteiger-SUV mit vier Türen und mindestens 122 PS. Mit einem Basispreis um 26.000 Euro wird der kleine Audi Q1 zwar kein Sonderangebot, allerdings gut 3.000 Euro günstiger sein als ein Audi Q3 und so die SUV-Modelle der Marke für mehr Kunden erschwinglich machen. Technisch basiert er auf dem Audi A3 und kommt wie dieser mit Front- und Allradantrieb sowie Motoren bis 180 PS.

Audi TT Shooting Break - coupéartiges Crossover-Modell

Daneben hat Audi mit dem Allroad Shooting Brake auf der Detroit Motor Show demonstriert, in welche Richtung man das Crossover- Thema künftig noch spielen wird. Die 4,20 Meter lange, aber nur 1,41 Meter hohe Kreuzung aus zweitürigem Coupé und SUV soll ebenfalls ab 2016 die Modellfamilie des TT erweitern und mit entsprechend kräftigen Motoren (ab 170 PS) ausgestattet werden.

Wer nach Alternativen zu den kleinen Bayern sucht, sollte sich bei Mini umsehen. Dort bleibt der im vergangenen Jahr mild geliftete Countryman zwar noch mindestens zwei Jahre im Programm, doch mit der Vorstellung der dritten Mini-Generation sind nun die technischen Eckdaten des Nachfolgers bekannt: Den Antrieb übernehmen die neu entwickelten Drei- und Vierzylinder-Agreggate mit 1,5 und zwei Litern Hubraum (Diesel: 82 bis 136 PS, Benziner: 122 bis 192 PS).

Da es vom neuen Mini erstmals auch einen Viertürer geben wird, bleibt dem Countryman-Nachfolger als Alleinstellungsmerkmal neben dem besseren Raumangebot nurmehr der (weiterhin optionale) Vierradantrieb ALL4, den er wie die übrige technische Basis mit dem nächsten BMW X1 teilt.

Alternativen von Land Rover und Mercedes

Ebenfalls aus dem Vereinigten Königreich, nämlich aus dem Hause Land Rover, kommt möglicherweise bald ein kleiner, rund vier Meter langer Ableger des Erfolgsmodells Range Rover Evoque zu uns. Eine passende Plattform dafür stünde im indischen Mutterkonzern Tata bereit, wo die Ingenieure derzeit auch an einer neuen Generation kleiner Diesel- und Benzinmotoren mit 1,4 und 1,6 Litern Hubraum arbeiten. Sollte der kleine Evoque-Bruder tatsächlich realisiert werden, würde er sich preislich in der Region des Audi Q1 einsortieren.

Da darf der dritte deutsche Wettbewerber im Bunde der Premiummarken natürlich nicht zurückstehen: Auch bei Mercedes entsteht derzeit ein handliches und großstadttaugliches Crossover-Modell. Der City-G (Premiere: 2016) wartet mit einer kantigen Optik im Stile von G-Modell und GLK auf und basiert auf der gemeinsam mit Renault entwickelten Plattform JC1, auf der auch die nächsten Generationen von Smart und Twingo aufbauen. Motorenseitig stehen prinzipiell alle Antriebsoptionen aus A- und B-Klasse zur Verfügung, Allradantrieb eingeschlossen.

Eine Doppelpremiere aus dem Hause Fiat/Chrysler steht noch in diesem Jahr an: Während der Fiat 500X als Nachfolger des Sedici erst im Juli enthüllt wird, debütierte der technisch eng mit ihm verwandte kompakte Jeep Renegade schon auf dem Genfer Automobilsalon im März.

Der Honda Vezel ist in Japan sogar schon zu haben. Dort treibt ihn ein 1,5-Liter-Benziner mit Direkteinspritzung an – entweder solo (um 120 PS) oder unterstützt durch einen E-Motor (Hybrid, Systemleistung 152 PS). Optional wird eine Allrad-Variante angeboten. Fest steht, dass der Vezel ab 2015 auch in den USA und Europa antritt – allerdings noch nicht, unter welchem Namen.

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