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Neue Modelle von Subaru

Antriebs-Welle

Foto: Mark Stehrenberger 7 Bilder

Der japanische Spezialist für Allradantrieb will in Europa kräftig expandieren. Deshalb rollt in den nächsten Jahren eine Welle neuer Subarus an. Herzstück der Produktoffensive ist ab 2007 der neue Impreza.

08.04.2005

Die japanischen Autohersteller sehen in Europa noch viel Wachtumspotenzial – und zwar nicht nur Nippons Branchenprimus Toyota, sondern auch der kleine Hersteller Subaru, der pro Jahr bislang nur 600.000 Autos baut.

Schon 2007 will Subaru 750.000 Einheiten verkaufen, bis 2009 sogar knapp 900.000 - davon 100.000 in Europa, wo die Autosparte des Fuji Heavy Industries-Konzerns heute gerade mal 60.000 absetzt. In Deutschland, neben Großbritannien und der Schweiz größter europäischer Subaru-Markt, sollen die jährlichen Verkäufe von 10.000 auf 18.000 Einheiten steigen.

Der angestrebte Wachstumspfad kann aber nur über eine Ausdehnung des Modellprogramms beschritten werden. Deshalb rollen in den nächsten vier Jahren zahlreiche Subaru-Neuheiten an.

Wichtigste Säule des Programms soll der Impreza werden, bislang ein Außenseiter, weil falsch positioniert und in zu wenig Karosserievarianten lieferbar. Doch das soll sich ändern.

Neuer Impreza auch Basis für Kompaktvan und Roadster

Zunächst einmal kommen zur IAA im Herbst dieses Jahres ein Facelift und mehr Leistung für den Zweiliter-Boxermotor, den es dann einheitlich mit 160 PS geben soll. Richtig neu aufgelegt wird der Impreza zur Tokio Motor Show im Herbst 2007. Er soll als erstes Subaru-Serienauto den neuen Markenlook des von Alfa Romeo gekommenen griechischen Chef-Designers Andreas Zappatinas tragen. Geplant sind vom neuen Impreza neben der viertürigen Limousine auch ein Coupé, ein Kombi und ein Minivan. Auch ein kompakter Roadster als Konkurrenz zum Mazda MX-5 soll auf dieser Plattform basieren.

Ein weiterer Schlüssel zu größerer Subaru-Verbreitung in Europa dürfte der erste Boxer-Turbodiesel der Marke sein. Der Vierzylinder debütiert 2007 zusammen mit dem Impreza, hat etwas mehr als zwei Liter Hubraum und soll mindestens 160 PS leisten. Das Triebwerk kommt ab 2008 dann auch in der Neuauflage des Forester zum Einsatz sowie im Legacy.

Um den siebensitzigen SUV namens B9 Tribeca in Europa gut vermarkten zu können, fehlt noch ein Sechszylinder-Turbodiesel-Boxermotor. Der kommt aber nicht vor 2008 - so lange müssen Interessenten mit dem durstigen 250-PS-Sechszylinder-Benziner vorlieb nehmen. Zurzeit wird der große SUV für den Einsatz in Europa homologiert. Das Potenzial für den deutschen Markt sieht Geschäftsführer Jens Becker ohne Diesel auf 500 Einheiten jährlich begrenzt: "Mit Diesel könnten wir sicher das Vierfache verkaufen.“

Zuwachs gibt es aber nicht nur im Top-Segment, sondern auch an der Basis. Ernsthaft erwogen wird nämlich der Import des Kleinwagens R1, der auf dem diesjährigen Genfer Salon erstmals dem europäischen Publikum gezeigt wurde. Für hiesige Verhältnisse müsste der nur 660 Kubikzentimeter messende Vierzylinder-Turbomotor allerdings einem größeren Triebwerk weichen. Und ob er bei einem Preis von 10.000 Euro im wettbewerbsintensiven Umfeld überhaupt konkurrenzfähig wäre, bleibt abzuwarten. Fest steht aber, dass die nächste Minicar-Generation von Subaru, die auch schon in zwei Jahren anrollt, von Anfang an für europäische Anforderungen mit entwickelt wird.

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