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Neue Nürburgring-Krise

Käufer in finanziellen Schwierigkeiten

Luftaufnahme Nürburgring Foto: Nürburgring Automotiv GmbH

Capricorn-Chef und Nürburgringkäufer Robertino Wild steckt offenbar in finanziellen Schwierigkeiten. Seine Gesellschafteranteile am Nürburgring seien an einen Treuhänder übertragen worden, meldet die Rheinzeitung.

13.10.2014 Uli Baumann

Der Düsseldorfer Unternehmer habe seine Villa und seine Gemäldesammlung wohl mehrfach beliehen und sucht nun nach neuen Geldgebern. Zugleich verhandelt sein Kauf-Partner Axel Heinemann mit Investoren, die Wild als Zwei-Drittel-Gesellschafter der Ring-Besitzgesellschaft ablösen könnten, schreibt die Rheinzeitung am Montag (13.10.2014) in ihrer Onlineausgabe.

Capricorn könnte den Nürburgring verlieren

Die Übertragung von Wilds Gesellschafteranteilen an einen Treuhänder sei erfolgt, als aufflog, dass der Capricorn-Chef seine millionenschwere Kunstsammlung doppelt beliehen hatte. Auch die als Sicherheit eingebrachte Villa des Unternehmers soll nach Informationen der Rheinzeitung bereits vor Abschluss des Kaufvertrags doppelt beliehen gewesen sein.

Aufgrund der offensichtlich angespannten Lage der Capricorn-Gruppe werde seit Monatsbeginn intensiv an einer Auffanglösung gearbeitet. Um seine Nürburgring-Anteile zurückzuerhalten, müsste Wild die ausstehenden 5-Millionen-Euro-Rate bezahlen. Eine weitere Rate in Höhe von 5 Millionen Euro wäre bis zum 20. Dezember fällig. Kann Wild das Geld nicht aufbringen, so ist er den Ring ganz oder in großen Teilen los. Der Ausgang dieses Prozesses ist offen. Neben dem Düsseldorfer haben jetzt auch andere Unternehmen die Chance, in den laufenden Vertrag einzusteigen.

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