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SUV-Neuheiten

Die kleinen Offroader ab 2010

Audi Q1 Foto: Schulte 20 Bilder

Gegenwind für Skoda Yeti & Co.: Ab 2010 bereichern zahlreiche preiswerte Kompakt-SUV, wie der Dacia Duster, Seat Tribu, Audi Q1, Opel Corsa SUV, VW Cross Polo, Mini Crossman, Mercedes BLK den Kompakt-Markt.

08.08.2009 Jens Dralle, Holger Wittich Powered by

Gemessen an der Populari­tät von SUV dürfte es in den Alpen eigentlich keinen Quadratmeter mehr ohne Alm­hütte geben. Und nicht Fußball wäre die beliebteste Freizeit­sportart, sondern das Reiten. Mehr rationale Gründe für den Kauf eines allradgetriebenen Fahrzeugs mit erhöhter Boden­freiheit gibt es kaum. Solche Autos kauft man sich aus emo­tionalen Gründen. So weht dem Besitzer beim Öffnen des Gara­gentores der Duft von Freiheit und Abenteuer entgegen. Und durch die hohe Sitzposition lässt sich beim Autofahren gut der Überblick behalten.

Skoda: Günstige SUV-Produktion dank Baukastenprinzip

Die Hersteller freut dieser Trend, da die Produktionskosten durch Baukastentechnik sinken, die Preise sich aber deutlich von denen konventioneller Fahr­zeugtypen nach oben abheben. Bis jetzt. Skoda läutet mit dem Skoda Yeti (der Skoda Yeti im Fahrbericht) die Trendwende ein. Der erste SUV der VW-Tochter verspricht hochmoderne Tech­nik und gesellschaftsfähige Abmessungen zu akzeptablen Preisen.

Dacia Duster: SUV für rund 15.000 Euro

Im nächsten Frühjahr kommt je­doch von Dacia eine Kampfan­sage. Rund 15.000 Euro soll die Serienversion des Dacia Duster kosten - inklusive Allradan­trieb. Für High-Tech-Motoren und ein verspieltes Design in Anlehnung an die Studie, das komplizierte und somit teure Produktionsabläufe zur Folge hätte, ist da natürlich kein Platz mehr. Doch das wird dem Er­folg der Marke keinen Abbruch tun. Der 4,25 Meter lange Dacia Dus­ter basiert auf einer Plattform, die sich aus dem Komponen­ten-Baukasten der Nissan-Modelle Qashqai und X-Trail bedient.

Daher wäre auch eine noch günstigere Version mit Frontantrieb denkbar. Als Motorisierungen stehen ebenfalls aus dem Konzern bekannte Triebwerke zur Verfügung. Derzeit sind zwei Benziner mit 1,6 und zwei Liter Hubraum vorgesehen, die ein Leistungs­spektrum von 110 bis 140 PS abdecken. Diesel-Freunde werden mit einem 130 PS star­ken 1,9-Liter-Aggregat sowie einem neuen 1,6-Liter mit 110 PS bedient.

Dacia Duster: Serienmäßig mit ESP

In allen Versionen will die rumänische Renault-Tochter das elektro­nische Stabilitätsprogramm ESP serienmäßig anbieten. Bislang war die Sicherheit der Schwachpunkt bei den Dacia-Modellen. Mit dem neuen Dacia Duster wird auch ein deutlich besseres Abschneiden beim Euro-NCAP-Test angestrebt.

Produktionsort für den Opel Corsa-SUV noch unklar

Bei Opel wäre man hingegen schon froh, wenn man über­haupt wüsste, ob man künftig in dieser Fahrzeugklasse mit­spielen darf. Ursprünglich wollten die Rüsselsheimer 2010 den Stapellauf eines kompakten SUV auf Opel Corsa-Basis im Werk Antwerpen fei­ern. Auch eine Chevrolet-Version war in Planung. Doch das war vor der großen Unterneh­menskrise. Jetzt muss zu­nächst geklärt werden, an wel­chen Standorten die noch zu benennenden neuen Besitzer der Marke weiter produzieren lassen wollen. Da Antwerpen am ehesten von einer Schlie­ßung betroffen wäre, könnten Eisenach und Saragossa - wo schon heute der Opel Corsa gebaut wird - mit einer zusätzlichen Variante ausgelastet werden. Bei einem Zuschlag für Magna ist das Magna Steyr-Werk in Graz ebenfalls eine Option. 

Magna Steyr baut den Mini Crossman

Mini hat auch eigens die Spezialisten von Magna Steyr an­geheuert, damit der Mini Crossman nicht nur nach Abenteuer aussieht, sondern auch kleinere Herausforde­rungen abseits befestigter Straßen meistern kann. Mehr noch: Der austro-kanadische Zulieferer baut zudem die vierte Variante des deutsch-britischen Lifestyle-Mobils. Unter der Motorhaube finden sich die bekannten Diesel und Benziner, wenngleich die John Cooper-Works- und Einstiegs­varianten zunächst nicht vor­gesehen sind.

Opel Corsa SUV soll das Offroadimage von Opel aufmöbeln

Mit moderner Allradtechnik, abgeleitet vom Opel Insignia (der Opel Insignia Sports Tourer im Fahrbericht), und einer neuen Benziner-Generati­on mit 1,4 Liter Hubraum könnte der Opel Corsa SUV frühes­tens ab Ende 2011 das durch den Opel Antara angekratzte Off­road-Image wieder reparieren. Bei Seat hat die Krise ebenfalls die Modellplanung durcheinander gebracht. Die spanische VW-Tochter wollte ab 2011 einen eigenen SUV auf den Markt bringen, zusammen mit dem Audi Q3. Zunächst muss nun der neue Markenchef James Muir für konstant schwar­ze Zahlen in den Volumenseg­menten sorgen. Dazu soll auch ein Derivat der New Small Fa­mily von VW beitragen. Somit ist ungewiss, wann der Tribù tatsächlich kommt.

Für den VW Cross Polo ist noch kein Allradantrieb geplant

Um Seat zu sanieren, läuft ab 2011 der Audi Q3 in Martorell vom Band. Angestachelt vom Erfolg des Audi Q5, denken die Ingolstäd­ter aber schon über ein neues Freizeitmodell nach: den Audi Q1. Auf Basis des Audi A1, der im kommenden Jahr zu den Händlern rollt, wäre ebenfalls eine Allradvariante denkbar. Die tech­nische Basis bildet der VW Polo, von dem es ab 2010 wie­der eine margenträchtige Cross-Variante gibt. Aufgrund der großen Nachfrage - bis zu 15 Prozent Anteil beim Vor­gänger - gehört er inzwischen zur festen Größe im Programm und war Vorbild für viele weitere Modelle dieser Mach­art, die alle ohne Allradantrieb auskommen. Falls Audi aber tatsächlich Ende 2013 den Audi Q1 ins Rennen schickt, kann auch der VW Cross Polo von dessen Quattro-Antrieb profitieren.

Der Mercedes BLK soll den Flottenver­brauch senken

Schwäbisch-solide wird der Auftritt des Mercedes BLK ausfallen, der auf Basis der nächsten Mercedes A-Klasse entsteht. Auch hier wird dem Kunden die Wahl zwischen Front- oder Allradantrieb überlassen. Da der Mercedes BLK nicht nur Geld in die Kasse des Konzerns spülen, sondern auch den Flottenver­brauch der Marke senken muss, sind quer eingebaute Varianten des OM 651-Dieseltriebwerks vorgesehen, die zudem mit einem Doppelkupp­lungsgetriebe kombiniert werden können. Kein Wunder, dass sich immer mehr Men­schen mit einem SUV verkup­peln lassen.

ModellPreis in EuroSitze
Lada Nivaab 10.9904
Fiat Pandaab 12.8705
Mazda BT-50ab 16.9002
Fiat Sediciab 18.0905
Suzuki SX4ab 18.3004
Suzuki Jimnyab 14.6004
Nissan NP 300 ab 17.9802
Daihatsu Teriosab 21.4905
Suzuki Grand Vitaraab 21.9004
Isuzu D-Maxab 22.4905
Mitsubishi L200ab 22.8902
Toyota Urban Cruiserab 22.9504
Nissan Qashqaiab 23.2405
Ford Rangerab 23.8002
Hyundai Tucsonab 24.2405
Kia Sportageab 24.4405
Jeep Compassab 24.5905
Subaru Foresterab 24.6004
Honda CR-Vab 24.9905
Jeep Patriotab 25.2905
Toyota Hiluxab 25.3472
Land Rover Defenderab 25.6002
Nissan Navaraab 25.6992
Jeep Wranglerab 26.8904
Mitsubishi Outlanderab 26.9905-7
Iveco Massifab 27.1905
Toyota RAV4ab 27.3005
VW Tiguanab 27.4755
Seat Altea Freetrackab 27.4904
Nissan X-Trailab 27.7705
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