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Neue Toyota Celica

Sportler ohne Konkurrenz?

Toyota FT-86 II Concept Genf 2011 Foto: Fact 42 Bilder

Bereits 2012 wird Toyota einen Celica-Nachfolger auf den Markt bringen. Doch auf welche Konkurrenz trifft der kompakte Japan-Sportler dann? Wir haben uns umgesehen.

06.06.2011 Uli Baumann Powered by

Im Jahr 2009 schob der japanische Autobauer Toyota auf der Tokio Motor Show mit der Studie FT-86 einen kompakten Sportwagen ins Rampenlicht. Entwickelt wird der Kompaktsportler zusammen mit Subaru – eine Kooperation die schon 2008 bekanntgegeben wurde.

Der Allradspezialist liefert die technische Plattform samt Boxermotoren. Außen vor bleibt bei diesem Projekt allerdings der bei Subaru zum Standard zählende Allradantrieb. Bei Toyota wollte man den Vorteil des niedrigen Schwerpunkts durch den Einsatz von Boxermotoren nutzen, sich aber auf klassischen Hinterradantrieb beschränken. Aufgepäppelt durch Direkteinspritzung soll der Zweiliter-Vierzylinder im Toyota Celica rund 200 PS leisten und an ein manuelles Sechsganggetriebe gekoppelt werden.

Scion FR-S Concept 46 Sek.

Kompakt wie ein Golf, flach wie ein R8

Mit einer Länge von knapp 4,25 Meter wird die neue Toyota Celica kaum länger als ein VW Golf, duckt sich mit einer Höhe von nur 1,27 Meter aber beinahe so flach auf die Straße wie ein Audi R8. Der Zweitürer tritt als 2+2-Sitzer an und zeigt schon mit seiner dynamischen Linienführung, dass das +2 nur ein Zugeständnis an kleinwüchsige Sportwagenfans sein kann.

Neben einer Version unter dem Label von Toyota, die gerne wieder den Namen Celica tragen darf, soll der Sportler auch als Subaru und in den USA unter dem Marke Scion vermarktet werden. Sollte es Toyota schaffen, den FT-86 mit all seinen dynamischen Attributen in die Serie zu retten und den anvisierten Preis von rund 27.000 Euro zu halten, dürften die Sportwagenfans sich Massenweise die Nasen an den Schaufenstern Platt drücken, denn ein echter Konkurrent für die Toyota Celica ist nicht in Sicht.

Kein harter Wettbewerber in Sicht

Am nächsten dran am Toyota-Concept ist Hyundai mit dem neuen Genesis Coupé, das allerdings deutlich größer ist und selbst in der 214 PS-Variante schon an der 30.000 Euro-Marke knabbert. In Frage käme auch das BMW 1er Coupé. Aber auch dieses ist größer und mit dem 170 PS-Vierzylinder im 120i deutlich teurer (ab 28.400 Euro).

Weicht man den Sportwagengedanken etwas auf, könnten noch Modelle wie der VW Scirocco, der Peugeot RCZ, der Hyundai Veloster, der Volvo C30 T5 oder das Renault Mégane Coupé in Betracht gezogen werden. Preise und Leistungsdaten würden in den entsprechenden Versionen schon zur Toyota Celica passen, die genannten werden allerdings alle über die Vorderräder angetrieben und bauen mitunter deutlich höher als der Japaner. Flach, sportlich, dynamisch drängt sich noch die Lotus Elise auf. Ein Grundpreis von 34.450 Euro drängen den nur 136 PS starken Briten aber stark aus dem Toyota Celica-Focus.

Was bleibt? Sollte die Toyota Celica mit den angedeuteten Erfolgsgenen auf den Markt kommen, so steht sie nahezu konkurrenzlos da. Ob es für eine Erfolgsstory à la Mazda MX-5 reicht? Man wird sehen.

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