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Neue US-Gesetzgebung

Mehr Freiheiten für Kit Cars und Replikas

Superformance Corvette Grand Sport Racecar Foto: Superformance

US-Präsident Barrack Obama hat jetzt ein neues Gesetz unterschrieben, das es Kleinserienherstellern einfacher macht Kit Cars und Replikas legal auf die US-Straßen zu bringen.

10.12.2015 Uli Baumann

Das neue Gesetz entbindet Kleinserienhersteller davon aktuelle Crashvorschriften erfüllen zu müssen, alle anderen Sicherheitsvorschriften (Bremsen, Beleuchtung, Reifen, usw) bleiben erhalten. Zudem wurde das Thema Emissionsvorschriften neu geregelt.

Aktuelle Motoren erfüllen die Umweltauflagen

Als Kleinserienhersteller gilt, wer im Jahr weniger als 5.000 Fahrzeuge produziert und bei der NHTSA als eigenständiger Hersteller geführt wird. Die Produktion von Replikas für den US-Markt ist auf maximal 325 Fahrzeuge im Jahr limitiert. Für die Replikas müssen die jeweiligen Hersteller im Besitz der Lizenzrechte für die Reproduktion sein. Das nachgebaute Modell muss dabei wenigstens 25 Jahre alt sein.

Kit Cars und Replikas dürfen künftig nicht nur als Bausatz angeboten werden, sondern auch als Fertigfahrzeug mit Antriebsstrang. Dabei muss für den verbauten Motor/Antrieb ein aktuell gültiges "certificate of conformity" von der US-Umweltbehörde EPA nachgewiesen werden. Ist dieses vorhanden, so gilt das ganze Fahrzeug als legal. Im Gegenzug müssen die Kleinserienhersteller ihre Produktion lückenlos dokumentieren und die Unterlagen der NHTSA vorlegen.

Bereits seit 2011 kämpft die SEMA-Vereinigung für solch eine Neuregelung. Jetzt darf man gespannt sein, mit welchen Modellen die Kleinserienhersteller die neue Rechtslage nutzen werden.

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