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Neue Verkaufsgerüchte um Opel

Fiat soll erneut Interesse haben

Opel Logo Foto: SB-Medien

Mit einem klaren Dementi hat der Autokonzern General Motors auf neuerliche Verkaufsspekulationen um seine kriselnde Europa-Tochter Opel reagiert.

05.10.2012 dpa

"Opel steht nicht zum Verkauf", erklärte der GM-Manager und Opel-Aufsichtsratschef Steve Girsky am Freitag (5.10). GM stehe voll hinter Opel. Das Unternehmen sei entscheidend für den künftigen GM-Erfolg in Europa.

Fiat würde Opel umsonst übernehmen

Zuvor hatte die italienische Tageszeitung "Il Sole - 24 Ore" über das angeblich neu entflammte Interesse seitens des Fiat-Chefs Sergio Marchionne berichtet. Er plane, Opel praktisch umsonst zu übernehmen, falls die geplante Kooperation zwischen GM und dem französischen PSA-Konzern (Peugeot, Citroen) scheitere, schrieb das Blatt ohne Quellenangaben. Fiat hatte bereits in der Opel-Krise 2009 für Opel geboten. Beide Unternehmen kämpfen gegen sinkende Absätze auf ihrem Hauptmarkt Europa an.
 
Während Fiat sich mit Gewinnen seiner US-Tochter Chrysler über Wasser hält, sucht GM die Kooperation mit PSA in den Bereichen Einkauf, Entwicklung und Produktion. Die Allianz mit PSA sei auf gutem Weg, erklärte Girsky dazu.

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