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Neuer Opel-Slogan

"Entdecke Opel"

Foto: Opel

Nach Ford und Volkswagen will als dritter deutscher Volumenhersteller auch Opel seinen Slogan ändern.

13.12.2007

Wie Opel-Marketingchef Alain Visser am Mittwoch (12.12.) gegenüber auto motor und sport verkündete, wird das bisherige Markenversprechen "Frisches Denken für bessere Autos" komplett ersetzt durch "Entdecke Opel". Laut Visser wird der Slogan ab 25. Dezember im Rahmen einer reichweitenstarken Image-Kampagne in Deutschland eingesetzt. Alle anderen nicht-deutschsprachigen Opel-Märkte folgen im Laufe des ersten Quartals 2008 mit der englischen Übersetzung "Discover Opel".

Visser: "Aufbruch in eine neue Ära"

Der neue Markenclaim soll laut Visser den "Aufbruch in eine neue Ära des Unternehmens" unterstreichen. "Wir haben unsere Produkte viel schneller verbessert als unseren Ruf. Das soll der Kunde jetzt entdecken. Im Gegensatz zu den anderen deutschen Volumenmarken wollen wir nicht nur die Tugenden Ingenieurskunst, Präzision, Verlässlichkeit, Qualität und Umweltfreundlichkeit heraus streichen, sondern die vielfältigen Facetten unserer verjüngten Marke. Opel ist flexibler, pfiffiger, sinnlicher und sexier als die anderen deutschen Volumenmarken", so Visser zu auto motor und sport. "Das spiegelt sich im Design unserer neuen Produkte wieder. Und auch der neue Claim ist ein klares Signal an unsere Händler und Kunden, dass wir uns weiterentwickelt haben und ständig weiter verbessern."

Entwickelt wurde der Claim von Opel selbst. Die neue Image-Kampagne stammt von der Werbeagentur McCann Erickson. Die Kosten für die Kampagne vergleicht Visser mit jenen "der Einführung einer neuen Modell-Reihe in Europa". Mit dem bisherigen Markenversprechen sei Visser "nicht komplett zufrieden" gewesen. "Kundenanalysen haben das bestätigt. Deswegen haben wir in den vergangenen sechs Monaten in der Kommunikation bewusst darauf verzichtet, den Claim zu nennen. Ein Claim muss kürzer, knackiger, erkennbarer sein. Ein Claim allein wird die Marke sicher nicht höher positionieren. Aber er hilft für ein neues Verständnis."

Vectra-Nachfolger heißt Insignia

Das erste komplett neue Modell, das den Aufbruch der Marke unterstreichen soll, wird der Vectra-Nachfolger namens Insignia, der im Sommer 2008 auf den Markt kommen wird. Laut Visser werde der Insignia maßgeblich dafür sorgen, dass das Opel-Stammwerk in Rüsselsheim bis mindestens 2012 voll ausgelastet ist und es zu keinem Personalabbau kommen wird. "Der Insignia wird - zusammen mit drei Saab Modellen, die ab 2009 eingeführt werden - bis 2012 die Arbeitsplätze von 3.450 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sichern." Der Insignia sei "eine große Chance für die Marke Opel, sich höher zu positionieren" und soll dem Konkurrenten Passat von VW Marktanteile abnehmen. Visser: "Außer den groben Dimensionen wird der Insignia rein gar nichts vom alten Vectra übernehmen. Das wird ein Neuanfang - im Mittelklasse-Segment und für die Marke. Damit werden wir die Kunden überraschen, und wir gehen davon aus, auch den Abstand zum VW Passat beim Absatz spürbar zu verkleinern." Zunächst werde es den Insignia in drei Varianten geben. "Wir werden den Insignia als Stufen- und Schrägheck sowie als Kombi anbieten. Damit werden wir - stärker als heute mit dem Signum - alle Premium-Bedürfnisse unserer Kunden abdecken" sagt Visser.

Das Modellangebot will Opel laut Visser weiter ausbauen: "Wir haben noch einige weiße Flecken in unserem Produktportfolio. Das Stadtwagen- und SUV-Segment werden wir weiter interessiert beobachten. Für den kleinen Geländewagen auf Corsa-Basis ist noch keine Produktfreigabe erfolgt. Gleiches gilt für ein Flaggschiff oberhalb des Insignia."

Kein Opel-Werk in den USA

Dementiert hat Visser Gerüchte und Meldungen, dass Opel eine Produktion in den USA aufbauen wolle. Visser: "Eine Opel-Produktion in der USA ist zur Zeit nicht geplant".

Keine Rückkehr in die DTM

Ein weiterer Baustein der neuen Image-Offensive werde die Rückkehr in den Motorsport sein. Visser: "Innerhalb der kommenden zwei, drei Monate werden wir unsere Motorsport-Strategie festlegen. Ein Engagement in der DTM und der Formel 1 können wir definitiv ausschließen. Zu den Optionen zählt die WTTC, ein Breitensport-Opel-Cup und der Ausbau der Opel-Race-Camp-Aktivitäten."

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