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Neuer Porsche 911 (2018)

Hier fährt der neue Elfer Generation 8

Porsche 911 Erlkönig 2018 Foto: Stefan Baldauf 53 Bilder

Der neue Porsche 911 der Baureihe 991 ist bereits seit 2011 auf dem Markt und hat 2015 ein Facelift erhalten. 2018 folgt der neue Elfer, dann auch mit Hybridantrieb.

01.02.2017 Holger Wittich, Uli Baumann 1 Kommentar Powered by

Neuer Porsche 911 mit breiterer Spur

Für das Modelljahr 2019 ist die neue Generation des Elfers bereits in Arbeit – bislang testete Porsche den neuen 911 noch unter der Karosserie der gegenwärtigen Baureihe. Jetzt wurde der neue Porsche 911 erstmals bei Wintertests mit der neuen Karosserie erwischt.

Porsche-Plattform auch für R8 und Aventador-Nachfolger

Die neue achte Generation des Porsche 911 wird auf der neuen Sportwagenplattform von Porsche aufbauen. Sie erlaubt eine flexiblere Intergartion von Antrieben und Fahrwerkskomponenten. Die Plattform trägt in der Folge ebenfalls den neuen Audi R8 sowie den Nachfolger des Aventador.

Auch wird es erstmals einen Hybrid-Antrieb in dem legendären Sportwagen geben. Klarer Hinweis: Unter einer Abklebung auf den linken Kotflügel früher Prototypen scheint irgendeine Klappe verborgen zu sein – die Ladesteckdose? Allerdings kämpft Porsche laut Erhard Mössle; Gesamtprojektleiter Porsche 911, beim Plug-in-Hybrid mit Platzproblemen. In einem Interview mit „Car and Driver“ sagte Mössle: „Wir habe viele Probleme, die es zu lösen gilt.“ Als große Herausforderung gelte es, das Akku-Paket im neuen 911 unterzubringen, aber auch das Batteriegewicht zu reduzieren. Einem reinen Elektro-911 erteilte er mittelfristig einen klare Absage: „Wenn es ihn gibt, dann in einer sehr weiten Zukunft.“

Ansonsten dürften die Aggregate ein wenig weiter in die Fahrzeugmitte rutschen, der Heckantrieb bleibt gesetzt, die Allrad-Versionen sind ebenso vorauszusehen wie die S-, GTS- und GT3-Modelle. Motorseitig dürfte der aktuelle 3.0-Liter-Turbo-Boxer zum Einsatz kommen, ebenso weitere Leistungsausbaustufen – entsprechend bei Leistung und Verbrauch angepasst. Einen Einsatz der Vierzylinder-Boxer hatte Ex-Porsche-Entwicklungsvorstand Hatz unlängst eine klare Absage erteilt. Fraglich ist es, ob diese Ablehnung auch bis zum Marktstart noch Relevanz hat.

Die jetzt erwischten Erlkönige präsentieren auch einen neuen, über die ganze Heckbreite laufenden, dreiteiligen, elektrisch anstellbaren Spoiler, dessen Außenelemente die neue Heckleuchten mit durchgehendem LED-Lichtband überflügeln. Die neue Motorhaube geht diesmal geradlinig bis zur Stoßstange. Das hintere Seitenfenster ist stark getarnt und scheint eine neue Form zu bekommen.

Deutlich breitere Spur an beiden Achsen

Die frühen Erlkönige waren mit schmalen Karosserieversion mit mächtigen Radlaufverbreiterungen unterwegs, dann wurde auch die Breitbauvariante mit ebenfalls verbreiterten Radläufen von unserem Erlkönig-Jäger abgeschossen. Mit den am Muletto aufgeklebten Klötzchen und Radlaufverbreiterungen wollte Porsche vermutlich dynamisch die Freigängigkeit verschiedener Bauteile testen.

In dieser frühen Phase hat Porsche auch schon die Reifenhersteller Pirelli und Goodyear/Dunlop in die Entwicklung eingebunden. Augenfällig am Erlkönig des schmalen Porsche 911 ist die stark verbreiterte Hinterachse, obwohl der Versuchsträger 20 Zöller mit Reifen der Dimension 305/30 aufgezogen hat. Diese Rad/Reifenkombination wird derzeit bei 991 ebenfalls verwendet. Die breite Karosserievariante scheint auch an der Vorderachse auf eine breitere Spur zu setzen.

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Neuester Kommentar

Klötzchen angeklebt um die nötige Bodenfreiheit zu testen? Amüsant, klingt eher nach Morgan als nach Porsche.
Sonst natürlich alles same old, same old.
Breiter, schwerer, kräftiger, finanziell in neuen Höhen. Ganz wie die Kundschaft eben.
Früher war der 911er mal cool, dann war er lange Old School, und jetzt ist er einfach nur noch langweilig.

jpnyc 2. Februar 2017, 21:20 Uhr
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