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Neuer Porsche 911 (2018)

Hier fährt der neue Elfer Generation 8

Porsche 911 Muletto Erlkönig Foto: Stefan Baldauf 37 Bilder

Der neue Porsche 911 der Baureihe 991 ist bereits seit 2011 auf dem Markt und hat 2015 ein Facelift erhalten.

22.04.2016 Holger Wittich Powered by

Neuer Porsche 911 mit breiterer Spur

Für das Modelljahr 2019 ist die neue Generation des Elfers bereits in Arbeit - aktuell testet Porsche den neuen 911 noch unter der Karosserie der gegenwärtigen Baureihe. War bislang nur die schmale Karosserieversion mit mächtigen Radlaufverbreiterungen unterwegs, so wurde aktuell auch die Breitbauvariante mit ebenfalls verbreiterten Radläufen von unserem Erlkönig-Jäger abgeschossen. Ganz neu am Muletto sind die aufgeklebten Klötzchen und Radlaufverbreiterungen, mit denen Porsche vermutlich dynamisch die Freigängigkeit verschiedener Bauteile testet.

In dieser frühen Phase hat Porsche auch schon die Reifenhersteller Pirelli und Goodyear/Dunlop in die Entwicklung eingebunden. Augenfällig am Erlkönig des schmalen Porsche 911 ist die stark verbreiterte Hinterachse, obwohl der Versuchsträger 20 Zöller mit Reifen der Dimension 305/30 aufgezogen hat. Diese Rad/Reifenkombination wird derzeit bei 991 ebenfalls verwendet. Die breite Karosserievariante scheint auch an der Vorderachse auf eine breitere Spur zu setzen.

Porsche-Plattform auch für R8 und Aventador-Nachfolger

Die neue achte Generation des Porsche 911 wird auf der neuen Sportwagenplattform von Porsche aufbauen. Sie erlaubt eine flexiblere Intergartion von Antrieben und Fahrwerkskomponenten. Die Plattform trägt in der Folge ebenfalls den neuen Audi R8 sowie den Nachfolger des Aventador.

Auch wird es erstmals einen Hybrid-Antrieb in dem legendären Sportwagen geben. Klarer Hinweis: Unter einer Abklebung auf den linken Kotflügel scheint irgendeine Klappe verborgen zu sein - die Ladesteckdose? Allerdings kämpft Porsche laut Erhard Mössle; Gesamtprojektleiter Porsche 911, beim Plug-in-Hybrid mit Platzproblemen. In einem Interview mit "Car and Driver" sagte Mössle: "Wir habe viele Probleme, die es zu lösen gilt." Als große Herausforderung gelte es, das Akku-Paket im neuen 911 unterzubringen, aber auch das Batteriegewicht zu reduzieren. Einem reinen Elektro-911 erteilte er mittelfristig einen klare Absage: "Wenn es ihn gibt, dann in einer sehr weiten Zukunft."

Ansonsten dürften die Aggregate ein wenig weiter in die Mitte rutschen, der Heckantrieb bleibt gesetzt, die Allrad-Versionen sind ebenso vorauszusehen wie die S-, GTS- und GT3-Modelle. Motorseitig dürfte der aktuelle 3.0-Liter-Turbo-Boxer zum Einsatz kommen, ebenso weitere Leistungsausbaustufen - entsprechend bei Leistung und Verbrauch angepasst. Einen Einsatz der Vierzylinder-Boxer hatte Ex-Porsche-Entwicklungsvorstand Hatz unlängst eine klare Absage erteilt. Fraglich ist es, ob diese Ablehnung auch bis zum Marktstart noch Relevanz hat.

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