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Neuer VW Golf VII und Audi A3 mit MQB und MIB: Neue Systeme für Sicherheit und Komfort

Wenn Audi A3 und VW Golf VII 2012 auf den Markt kommen, halten neue Assistenzsysteme für mehr Komfort und Sicherheit Einzug in die beiden Bestseller. Premiere feiert der Audi A3 auf dem Genfer Autosalon, der neue VW Golf VII wird im Herbst in Paris zu sehen sein.

Der neue Modulare Querbaukasten ermöglicht es bei beiden - und in der Folge auch bei weiteren Modellen - Assistenzsysteme aus größeren Fahrzeugen in der Kompaktklasse zu implementieren. Audi A3 und VW Golf VII werden über die folgenden Assistenzsysteme verfügen:

  • Kamerabasierte Verkehrszeichenerkennung
  • Müdigkeitserkennung
  • automatische Distanzkontrolle ACC
  • Umfeldbeobachtungssystem Front Assist
  • Spurhaltesystem Lane Assist
  • Multikollisionsbremssystem
  • Vorderachsquersperre VAQ
  • Progressivlenkung
  • proaktives Insassenschutzsystem

Serienmäßig werden der neue Audi A3 und der neue VW Golf die Multikollisionsbremse an Bord haben. Mit diesem System sollen nach dem ersten Aufprall weitere Folge-Kollisionen verhindert werden. Nach Angaben von VW sind knapp 25 Prozent aler Pkw-Unfälle mit Personenschaden auf die Art der mehrfachen Kollisionen zurückzuführen. Das Multikollisionsbremssystem soll das bereits verunfallte Fahrzeug mit dessen kinetischer Restenergie abbremsen. Dazu werden, unter anderem über die Airbagsensoren sowie Druck-Sensoren an den Türen, Daten an das ESP-Steuergerät gesendet. Die vollautomatische Bremse ist bis zu einer Restgeschwindigkeit von zehn km/h aktiv - mit diesem Tempo, so VW, soll es dem Fahrer dann möglich sein, das Auto an einem sicheren Ort abzustellen.

Allerdings bleibt der Fahrer stets Herr der Lage und kann die Multikollisionsbremse aktiv "überstimmen". So wird das System deaktiviert, wenn der Fahrer Gas gibt oder eine Vollbremsung mit stärkerer Verzögerung als 0,6 g einleitet.

VW Golf und Audi A3 mit Vorderachsquersperre

Die elektronisch geregelte Vorderachsquersperre (VAQ) soll bei frontgetriebenen Fahrzeugen wie dem Audi A3 (hier alle Infos zum neuen Audi A3) oder dem VW Golf VII das Durchdrehen des kurveninneren Rades verhindern. Bei dynamischer Fahrt wird durch das VAQ das Antriebsmoment entsprechend der unterschiedlichen Radaufstandskräfte am kurveninneren beziehungsweise äußeren Rad auf die Straße übertragen.

Die VAQ basiert auf einer Lamellenkupplung und ist zwischen dem Differential und der rechten Welle angebracht. Eine elektrische Hydraulikpumpe sorgt für den nötigen Druck, ein Steuergerät ermittelt je nach Fahrsituation das optimale Sperrmoment.

Progressivlenkung für agileres Lenken

Als weiteres Assistenzsystem, das die Fahrer von VW Golf VII und Audi A3 unterstützen soll, ist die Progressivlenkung. Mit dem neuen Modularen Querbaukasten (Alle Infos zum MQB) kommt diese neuentwickelte Lenkung zum Einsatz. Sie kommt mit einer variablen Verzahnung der Zahnstange und Ritzel sowie einem stärkeren E-Motor daher. Damit soll der Übergang zwischen dem indirekten Lenken bei der Geradeausfahrt und dem direkten Lenken bei der Kurvenfahrt weniger spürbar und die Lenkung bei dynamischer Fahrweise "agiler" sein, so VW.

Mit dem proaktiven Insassenschutz erhöht VW die passive Sicherheit in der Kompaktklasse, wie im neuen VW Golf VII (hier alle Infos zum neuen VW Golf VII) oder dem Audi A3. Das System erkennt eine mögliche Gefahrensituation zum Beispiel über eine Vollbremsung. Automatisch werden dann die Sicherheitsgurte für Fahrer und Beifahrer vorgespannt. Detektiert das System eine hohe Querbeschleunigung, beispielsweise über das ESP, werden die Seitenscheiben und das Schiebedach bis auf einen Restspalt geschlossen. So können sich die Kopf- und Seitenairbags optimal abstützen und wirken.

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VW Golf VII erhält 3D-Navigation und Touchscreen-Bildschirme

Wie bei dem Audi A3, dessen Infotainmentsystem und Innenraum bereits auf der CES in Las Vegas präsentiert wurde, kommt auch der neue VW Golf mit dem MIB (Modularen Infotainmentbaukasten) auf den Markt. Dessen Aufbau ermöglicht den einfachen Austausch von Elektronik-Bauteilen und hält die  Hardware somit auf dem neuesten Stand. Des Weiteren erhalten Golf-Besitzer damit erstmals Zugriff auf Funktionen, die bisher nur in höheren Fahrzeugklassen angeboten werden.
 
Gleich mehrere Touchscreen-Bildschirme zwischen fünf und acht Zoll Größe werden für den neuen VW Golf angeboten. Per Annäherungssensorik schaltet der Bildschirm vom Anzeigemodus in die Bedienoberfläche. Diese Oberflächen können individuell eingestellt werden.
Über das acht Zoll große Display wird es zudem bei der Navigation eine realistische 3D-Darstellung der Umgebung geben, außerdem verspricht VW, dass die Kartenupdates gratis erfolgen. Interner Medienspeicher, SD-Cardslots, USB-Anbindung und -Speicher oder Bluetooth-Verbindungen gehören ebenfalls zum Ausstattungsumfang des MIB.

hw

Foto

Schulte

Datum

1. Februar 2012
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