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Neues Audi TT Coupé

It´s TT-Time

Foto: Audi 30 Bilder

Update ++ Mehr Fotos, alle Preise ++ Als Design-Ikone rockte 1998 der Audi TT das Sportcoupé-Segment, jetzt ordnet sich die zweite Generation dem Design-Diktat der Ingolstädter und dem Zeitgeist unter. Das Ergebnis: Ein er- und gewachsener TT.

06.04.2006

Insgesamt 137 Millimeter legt das neue TT Coupé - der Roadster folgt später - in der Länge zu und kommt auf insgesamt 4,178 Meter, die Breite erhöht sich um 78 Millimeter auf 1,842 Meter. Auf diesem Platz bringt Audi das neue Styling des TT unter.

Das freundliche Knubbel-Knuddel-Gesicht weicht einer finsteren Mimik, mit katzenhaft böse dreinschauenden Scheinwerfern und dem spitzmäuligen tief nach unten gezogenen Plakettengrill. Auch die Motorhaube hat an Schärfe gewonnen und führt das Kühler-V schnittig über die Seitenlinie fort. Diese hat sich im Vergleich zum Vorgänger kaum verändert. In den kräftig ausgestellten Radhäusern finden Leichtmetallfelgen in den Größen zwischen 16 und 19 Zoll Platz, das Fensterband bleibt schmal und die Außenspiegel mit integrierten Blinkern thronen auf breiten Sockeln.

Spoiler fährt aus

Ein schnittiger Knick führt das Auge weiter gen Heck - dorthin, wo nach der Flügelaffäre eine Spoilerlippe das Ende des alten TT markierte und für den nötigen Abtrieb sorgte. Beim Neuen bleibt der Hintern mit den ebenfalls schmaler ausgefallenen Leuchten unbebaut, erst ab Tempo 120 stemmt sich der ausfahrbare Spoiler automatisch in den Fahrtwind.

Unter der nach wie vor großen Heckklappe mit der nach wie vor großen Heckscheibe verbirgt sich ein 290 Liter großer Gepäckraum, werden die Rücksitzlehnen zudem umgeklappt erweitert sich das Volumen auf 700 Liter. Zum Vergleich: Der TT der ersten Generation konnte 270 beziehungsweise 540 Liter schlucken. Neu ist auch der Aufbau der Karosserie: Zum ersten Mal kombiniert Audi Stahl und Aluminium in Space-Frame-Bauweise. So ist der Vorderwagen aus Aluminium gefertigt, das auf einen Gewichtsanteil von 69 Prozent kommt. Das Heck besteht mehrheitlich aus Stahl.

Neuer Vierzylinder

Apropos Quattro: Wie beim Vorgänger ist der allradgetriebene TT mit einem 3,2-Liter-V6-Sauger ausgerüstet, der es auf 250 PS bringt und den Spurt von Null auf 100 Sachen in 5,7 Sekunden schaffen soll. Als neues Aggregat für die Fronttrieblerversion zieht der zwei Liter große TFSI-Vierzylinder ein, der 200 PS bereithält. In 6,4 Sekunden soll der Turbodirekteinspritzer mit Sechsgang-Getriebe den 2+2-Sitzer auf 100 km/h katapultieren. Als Höchstgeschwindigkeit stehen 240 Sachen an. Neben dem Sechsgang-Schaltgetriebe können beide Motoren auch optional mit dem Doppelkupplungsgetriebe S-Tronic ausgerüstet werden.

Fahrdynamisch haben die Ingolstädter ihren neuesten Spross ebenfalls aufgerüstet. Das Fahrwerk wurde neu entwickelt und abgestimmt. Auf Wunsch gibt es das Dämpfersystem Audi Magnetic Ride. Im Öl der Stoßdämpfer zirkulieren winzige magnetische Partikel. Wird Spannung angelegt verändert sie binnen Millisekunden die Dämpfungscharakteristik.

Der Preis für den V6 mit dem 3,2 Liter-Motor ist im Vergleich zum alten TT gleich geblieben. Er startet bei 39.900 Euro. Der TT mit dem neuen 2,0 TFSI Einsteigermotor steht ab 31.900 Euro in der Preisliste. Im Vergleich zu dem alten TT Coupé mit dem 1,8 Turbo und 163 PS zu 28.000 Euro natürlich eine enorm hohe Schwelle. Zieht man jedoch den bis dato 33.500 Euro teuren TT mit dem 1,8 T-Motor und 190 PS zum Vergleich heran, so erhält der neue TT-Kunde für weniger Geld mehr Power.

Zur Serienausrüstung gehören im neuen Audi TT auf der Sicherheitsseite Front- und Seitenairbags, die Antischlupfregelung ASR, Dreipunktsicherheitsgurte mit Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern sowie EDS und ESP. Die Ausstattung ab Werk sieht eine Klimaautomatik und das unten abgeflachte Sportlenkrad vor. Luftausströmer, Lenkradspeichen und die Bedienelemente im Innenraum sind in Aluoptik ausgeführt. Ebenfalls ab Werk: die Radioanlage Chorus mit CD-Laufwerk. Für Handys ist eine Bluetooth-Schnittstelle lieferbar. Die Telefonfunktion kann über das MMI, das Multifunktionslenkrad und sprachgesteuert abgerufen werden. Das gegen Aufpreis von 1.030 Euro erhältlich Navi-System orientiert sich in seiner Bedienung am MMI-System aus den Baureihen A6, A8 und Q7. Als Option hält Audi des Weiteren Kurvenlicht (340 Euro) und eine Einparkhilfe (380 Euro) bereit.

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