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Neues sport auto 7/2016

BMW M4 GTS greift Porsche 911 GT3 an

sport auto 7/2016 - Heft - Heftcover Foto: sport auto 26 Bilder

Ab 10. Juni 2016 ist die neue sport auto-Ausgabe 7/2016 im Handel. Die Themen auf 148 Seiten: Der 500 PS starke BMW M4 GTS kommt zum ersten Vergleichstest – und misst sich mit Kultstar Porsche 911 GT3. Außerdem testen wir die Handling-Sensation Ford Focus RS, erleben den ultimativen Fahrspaß im 911 R und bitten VW Golf GTI Clubsport und S zum Doppel-Supertest. Plus: viel Motorsport, inklusive der großen Analyse zum 24h-Rennen Nürburgring 2016.

09.06.2016 sport auto Powered by

Sie kennen das: Häufig reicht eine kurze Notiz, eine kleine Zeitungspassage oder eine Pressemitteilung, um ins Grübeln zu geraten. Das passierte bei mir letzte Woche, als ich per E-Mail die Ergebnisse des International Engine of the Year Award 2016 zugeschickt bekam. Mir war der Award als solcher zwar bekannt, aber was mich aufmerken ließ, war in der Tat das Ergebnis.

Ferrari räumt bei Motoren-Award ab

Denn in allen relevanten Kategorien für Sport- und Hochleistungsmotoren siegte fast durchweg eine Marke: Ferrari (Bericht). Die Italiener holten nicht nur den Sieg in der Klasse bis vier Liter Hubraum, nein, das gleiche Triebwerk - der 3,9-Liter-V8-Biturbo aus dem 488 GTB - wurde zudem noch als bester Hochleistungsmotor und als beste Neuentwicklung des Jahres 2016 prämiert. Abgesehen davon, dass der kultige V12-Saugmotor mit 6,3 Litern Hubraum aus dem Ferrari F12 auch noch die Klasse über vier Litern Hubraum gewann, wurde das 488-Turbotriebwerk auch noch als klarer Gesamtsieger gekürt - als Internationaler Motor des Jahres 2016.

Potz Blitz, diese Italiener! Wer hat da am Rad gedreht? Ein paar Klicks im Internet weiter stelle ich fest, dass der Award seit 1999 vergeben wird. 63 Juroren aus 30 Ländern stimmen jährlich über den Stand in Sachen Motorentechnik ab. Na, da kann man schon nachdenklich werden. Ein Blick in die Resultatsliste lässt an der Deutlichkeit der Entscheidungen nicht zweifeln: In der Vierliter-Klasse heimste Ferrari fast doppelt so viele Punkte ein wie der Zweitplatzierte - immerhin AMG mit dem Vierliter-V8-Biturbo.

Mit 136 Punkten Vorsprung gewann Ferrari den Preis für die beste Neuentwicklung des Jahres - der Dreiliter-Boxerturbo aus dem Porsche 911 kam auf Platz drei und hatte halb so viele Punkte. In der Wertung des besten Hochleistungsmotors kam der Turbomotor von Ferrari auf 311 Zähler - der Vierliter-RS-Saugmotor von Porsche auf Platz drei bekam, äh, 77 Punkte.

VW Golf GTI Clubsport - Clubsport S - Kompaktsportwagen - sport auto 7/2016Foto: Hans-Dieter Seufert
VW Golf GTI Clubsport und S: Wir baten beide zum Supertest.

Wer baut die besten Sportmotoren der Welt? Offenbar Ferrari. Als Rennsportjournalist kann ich das indirekt bestätigen: Bei Porsche hatten sie schlaflose Nächte, als Ferrari das Turbotriebwerk des 488 für die GT-LM-Klasse mit einem Lambda-Wert von 1,1 homologierte – also so extrem mager, dass jedem Motorenexperten die Spucke wegblieb. Das Wahlergebnis ist eine ziemliche Klatsche für Leute mit germanozentrischem Weltbild. "Der Ferrari-Motor ist wirklich der beste Motor, der heute produziert wird", sagte der Award-Chef Graham Johnson. Hört ihm hier jemand zu?

Viel Spaß beim Lesen,

Ihr Marcus Schurig

Themen in sport auto 7/2016

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Autos in sport auto 7/2016

  • Audi A6 3.0 TDI Quattro Competition
  • Audi R8 V10 Plus "Selection 24h"
  • BMW 535d
  • BMW M4 GTS
  • BMW M3 "30 Jahre"
  • B&B-Mini John Cooper Works
  • Ferrari 458 MM Speciale
  • Ford Focus RS
  • McLaren 570GT
  • Mercedes-AMG C 63 S Coupé
  • Performmaster-Mercedes-AMG A 45
  • Porsche 911 GT3
  • Porsche 911 R
  • Racechip-Audi RS 3 Sportback
  • Renault Clio R.S. 16
  • Subaru BRZ Facelift
  • VW Golf GTI Clubsport
  • VW Golf GTI Clubsport S

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Die sport auto 7/2016 ist auch als digitale Ausgabe erhältlich. Die Einzelausgabe kostet 3,99 EUR und wird 1 Tag vor Erscheinen der Print-Ausgabe angeboten. Abos in Kombination mit Print (aber auch rein digital) sind ebenfalls möglich: www.sportauto-abo.de/digitalabo/

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