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Neues von der Rallye Düsseldorf Shanghai

Foto: Fabisch 32 Bilder

+++Update: Ergebnis der WP 2+++Familienausflug mit Komplikationen - Von Europa nach Asien - Omsk – Novosibirsk - Kemerovo Klaus Fabisch berichtet über die Erlebnisse der letzten Rallyewoche direkt von der Strecke.

06.09.2007 Powered by

Familienausflug mit Komplikationen

Beinahe die gesamte Familie Schmidt nimmt an der Rallye Düsseldorf-Shanghai teil. Zunächst sitzen Christian Schmidt mit Freundin Stefanie Hauck im Opel Ascona von 1973. In Ufa soll der erste Tausch vorgenommen werden: Toni Schmidt, Christians Bruder, will Stefanie Hauck ersetzen, die mit derselben Lufthansa-Machine zurück nach Deutschland fliegen will, mit der er in Russland landet. Soweit der Plan. Doch auf dem Weg zum Flughafen hat das Taxi, mit dem Stefanie Hauck unterwegs ist, einen Unfall. Es kommt, wie es kommen muss – sie verpasst ihre Maschine. Ein anderer Flug ist nicht zu bekommen und so entscheiden sich Stefanie Hauck und Toni Schmidt, bis Ekaterinenburg zu dritt im Ascona zu fahren. Im weiteren Verlauf der Rallye wird Konrad Schmidt, der Vater von Christian und Toni, die Rallye in Angriff nehmen und Christian ablösen.

Von Europa nach Asien

Die 550 Kilometer lange Strecke von Ufa nach Ekaterinenburg überrascht die Teilnehmer mit abwechslungsreicher Landschaft. Mal entlang kilometerlanger Birkenwälder, dann an Sonnenblumenfeldern. Am Straßenrand gibt es hier statt Stiefel nun Honig zu kaufen. Höhepunkt ist der Grenzübertritt von Europa nach Asien. Von hier aus geht es stramm in Richtung Ural-Gebirge. Die Temperaturen lassen deutlich nach, je weiter die Teams gen Osten fahren.

In Ekaterinenburg, der viertgrößten Stadt Russlands, steht am 1. September eine Stadtführung auf dem Programm. Unter anderem bekommen die Teams die Stelle zu sehen, an der 1918 die Zarenfamilie ermordet wurde.

Nach Ekaterinenburg führt die Route über schlechte Straßen zunächst zum Tagesziel Tjumen (300 Kilometer), am folgenden Tag über 500 Kilometer weiter nach Omsk. Während sich das Wetter auf dem Weg nach Tjumen noch vornehm zurückhält, zeigt es sich auf der Etappe nach Omsk von seiner schlechten Seite. Trotzdem erreichen alle Teams ohne größere Probleme die Millionenmetropole am Zusammenfluss von Irtysch und Om. Auch hier steht den Teilnehmern ein Tag zur Erholung und Besichtigung zur Verfügung.

Omsk - Novosibirsk - Kemerovo

Eine der längsten Etappen steht am 05. September im Roadbook: Es geht von Omsk nach Novosibirsk, der größten Stadt Sibiriens und der drittgrößten Russlands. Über relativ gute Straßen gelangen alle Teilnehmer ans Tagesziel. Deutlich spürbar ist wiederum der Temperatursturz an Russlands längstem Fluss Ob – es ist nur noch 15 Grad kalt. Am 7. September starten die Abenteurer nach Kemerovo.

Ergebnis der zweiten Wertungsprüfung

1. Michael Vestner und Iwan Panizzi auf 1984er Porsche 944
2. Rainhard Hainbach und Klaus Fabisch auf 1972er BMW 2002
3. Christian und Toni Schmidt auf 1973 Opel Ascona

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