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Youngtimer Kat-Nachrüstung

Neues zur Kat-Nachrüstung

Foto: Motor Klassik

Im November 2008 machte sich in der Youngtimer-Szene Unmut breit: Für viele Autos, die ab jetzt mit G-Kat nachgerüstetet werden, sollte künftig die Umweltzone tabu sein.

05.01.2009 Powered by

Die Hiobsbotschaft traf plötzlich und unerwartet ein

Ein Schreiben der technischen Dienste wie TÜV Nord, TÜV Süd und Dekra, verschickt an alle Prüf- und Zulassungsstellen, trieb Kat-Herstellern, Kat-Umrüstern und Youngtimer-Besitzern die Zornesröte ins Gesicht.

Keine Änderung der Schlüsselnummer vorgesehen

Künftig sollten auf Teilegutachten (TGA) basierende Maßnahmen zur Verbesserung des Abgasverhaltens zwar ohne Einfluss auf die ABE des entsprechenden Autos möglich sein, aber eine Änderung der entsprechenden Schlüsselnummer in den Zulassungsdokumenten war nicht mehr vorgesehen. Das hätte bedeutet: keine Steuervergünstigung, keine Fahrt in die Umweltzone. Auch eine Aufrüstung von beispielsweise Euro 1 auf Euro 2 auf Basis von TGA sollte keine steuerliche Vergünstigung mehr einbringen.

Wichtig, um Steuern zu sparen: Auf ABE achten

Der Hintergrund für diese drastische und spontane Maßnahme des Verkehrsministeriums waren Betrügereien bei der Kat-Nachrüstung eines Dieselfahrzeugs gewesen. Nach der ersten Aufruhr entpuppte sich der Rundumschlag des Ministerium als doch nicht so weitreichend, wie es zunächst schien. Anfang Dezember erschien eine Korrektur des Schreibens.

Die Umrüstung ist immernoch möglich

Offenbar war in der ersten Fassung eine Information im Amtsblatt des Bundesministeriums für Verkehr falsch interpretiert worden. Somit erhalten auch weiterhin Autos, die auf Basis von TGA mit G-Kat nachgerüstet werden, eine grüne Feinstaubplakette, wenn die Umrüstung im Rahmen der 52. Ausnahmeverordnung zur STZVO zur Erreichung der Abgasschlüsselnummer 77 geschieht. Aber: Künftige Aufrüstungen (wie von Euro 1 auf 2) bringen nur noch bei Anlagen mit ABE steuerliche Vorteile.

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