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Erlkönig Dallara (2017)

Extremsportler als KTM-Rivale

Erlkönig Dallara Sportwagen Foto: Stefan Baldauf 16 Bilder

Dallara ist bekannt als Entwickler und Hersteller von Rennwagen für verschiedene Motorsport-Klassen. 2016 hatte die italienische Sportwagenschmiede einen Extremsportler mit Straßenzulassung angekündigt, 2017 wird er als Serienmodell auf den Markt kommen. Wir haben die ersten Erlkönig-Bilder des neuen Sportlers.

27.07.2016 Uli Baumann, Holger Wittich 1 Kommentar Powered by

Dallara, die mit ihren Chassis in diversen Formel-Klassen bis hin zur Formel 1 sowie der IndyCar-Serie aktiv sind, wollen auch bei den Straßensportlern mitmischen. Allerdings bei denen, die überwiegend auf der Rundstrecke bewegt werden, aber auch noch auf die Straße dürfen. Der Hardcore-Racer wird wohl nach diversen Berichten britischer Medien zum 81. Geburtstag von Gian Paolo Dallara am 16. November 2017 enthüllt werden.

400 PS gegen 800 kg Gewicht

Erfahrungen für ein entsprechendes Modell hat Dallara unter anderem bei der Entwicklung des Alfa 4C sowie des KTM X-Bow gesammelt, für die die Italiener die Chassis geformt haben. Das Carbon-Monocoque des Straßen-Renners ist eine Eigenentwicklung.

Erlkönig Dallara Sportwagen Foto: Stefan Baldauf
Ein riesiger Spoiler ziert das Heck.

Rund 400 PS aus einem 2,4-Liter-Turbovierzylinder sollen den nur knapp 800 Kilogramm schweren Mittelmotor-Sportwagen befeuern. Geschaltet wird manuell. Für zusätzliche Exklusivität soll die limitierte Stückzahl sorgen. Nur 600 Exemplare in drei unterschiedlichen Karosserieformen, geschlossenes Modell mit Fahrgastkuppel, als Cabrio mit Scheiben und als offenes Modell ohne Scheiben, entstehen in den nächsten 5 Jahren. Der Preis: Ab 120.000 Euro zuzüglich diverser Ausstattungsoptionen.

Der Dallara, dessen Modellname noch nicht feststeht, kommt mit den klassischen Design-Insignien konventioneller Sportwagen daher. An der Front ist ein großes Kühlermaul zu sehen, mächtige Powerdomes rangen über den vorderen Rädern empor und tragen die schmalen Scheinwerfereinheiten. Die flache Haube mündet in einer Passagier-Kanzel, die nahezu vollständig transparent ist. Die Türen lassen sich nach oben öffnen. Besonders in der Seitenansicht ist das niedrige Sportwagenkonzept gut zu sehen. Die Überhänge sind kurz, die Seitenlinie gewellt und auch die hinteren Kotflügel ausgestellt. Am Heck zeigen sich schmale Leuchten, ein mächtige Diffusor, Doppelauspuffendrohre und ein riesiger Heckspoiler.

Neuester Kommentar

Klasse, genau so muss ein Sportwagen sein: klein, flach, sehr leicht, Mittelmotor, 2 Sitze, keine Assistenzsysteme und ähnlichen Blödsinn. Ein Auto für Männer die noch fahren gelernt haben.

Ein Vierzylinderchen von Ford für diesen Preis ist jetzt nicht wirklich berauschend, aber dafür hält der kleine Motor eben auch das Gewicht extrem niedrig und sei somit verziehen.

Exige35 19. April 2017, 23:35 Uhr
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