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Neuheit: VW Tiguan

Der Baby-Touareg

Auf der IAA in Frankfurt feiert im September 2007 der VW Tiguan seine Weltpremiere. Hier zeigen wir erste Fotos und bringen alle Fakten. Das kleine SUV startet im Oktober zu Preisen ab 27.500 Euro. So also sieht er aus – der neue VW Tiguan. Dies sind die ersten offiziellen Fotos vom neuen, kompakten SUV, das im September seine Weltpremiere auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt feiern wird. Im Oktober steht es dann schon bei den Händlern.

20.06.2007 Powered by

Die 14. VW-Baureihe hat das neue Familiengesicht der Wolfsburger: statt Chromnase das so genannte ­Happyface, das bereits das VW-Flaggschiff Phaeton schmückt. Letztlich entscheidend für den ­finalen Look der Frontpartie ist die jeweilige Ausstattungslinie, für die sich der Käufer ent­scheidet: Trend & Fun sowie Sport & Style bekommen eine Straßenoptik.

Sie lassen allerdings nur einen Böschungswinkel von maximal 18 Grad zu. Wer hingegen auf unbe­festigten Pfaden fahren möchte, sollte sich für Track & Field entscheiden – und bekommt dann neben einem Offroad-Paket und einem Unterfahrschutz ­eine spezielle Frontschürze, die einen Böschungswinkel von bis zu 28 Grad erlaubt. Zum Vergleich: Bei echten Geländewagen liegt dieser Wert über 30 Grad. Auch Bodenfreiheit (189 Millimeter) und Wattiefe (300 Millimeter) sind eher für leichtes Geläuf aus­gelegt – richtige Kraxler haben mindestens 200 Milli­meter ­Bodenfreiheit und 500 Milli­meter Wattiefe zu bieten. Das Offroad-Paket beinhaltet ein Elektronikprogramm, mit dem sich der ­Tiguan-Fahrer – etwa bei einer Mutprobe in etwas schwererem Gelände – mittels elektronischer Differentialsperren wieder freifahren können soll. Zusätzlich regelt ein Berg­abfahrassistent bei Gefälle­pas­sagen die Geschwindigkeit, und ein so genannter Anfahrassistent hilft, die Kupplung im Gelände schonend einzusetzen. Das Fahrwerk des Tiguan (4,43 Meter lang, 1,81 Meter breit und 1,68 Meter hoch) entstammt ­weit­gehend dem Passat 4Motion, aller­dings wird für den möglichen Geländeeinsatz Alumi­nium durch hochfesten Stahl ­ersetzt, und es kommt eine verstärkte Brems­anlage zum Einsatz.Im Interieur entspricht der Tiguan weitgehend dem 22 Zentimeter kürzeren, fünf Zentimeter schma­leren und zehn Zentimeter niedrigeren Golf Plus. Wie dieser verfügt auch der Tiguan über eine um bis zu 16 Zentimeter längs verschiebbare Rücksitzbank.

Ein Novum gibt’s bei den Motoren: Für das rund 1,5 Tonnen schwere SUV hat VW das Programm bei den aufgeladenen Vierzylinder-Direkteinspritzer-Benzinern erweitert. Zum Marktstart gibt es einen neuen 1,4-Liter-TSI mit 150 PS. Später folgen noch ein neuer Zweiliter-TSI mit 170 PS sowie der bekannte 200-PS-TFSI. Völlig neu konstruiert sind die leisen Zweiliter-Vier­zylinder-Diesel mit Common-Rail-Einspritzung der jüngsten Generation. Zum Marktstart im Oktober kommt erst mal der schwächere mit 140 PS: ab 1750 Touren 320 Newtonmeter. Eine 170-PS-Variante mit 350 Newton­metern – ebenfalls ab 1750 Touren – folgt. Beide Selbstzünder erfüllen schon die Grenzwerte der ab 2009 geltenden Euro  5-Norm. Weitere Neuheit im Segment der leichten SUVs: Der Tiguan wird den bereits aus dem Van Touran bekannten Einparkassistenten ­bekommen – und so als erster Offroader vollautomatisch in die Parklücke fahren können. Das dürfte vor allem jene freuen, die zwar einen Offroader fahren ­wollen, aber auf ihren Touren ­ohnehin kaum aus dem Großstadtdschungel herauskommen. Für diese ­Klientel könnte zudem die ein wenig später folgende ­reine Frontantriebsversion inte­ressant sein. Und die Preise? Da halten sich die Wolfsburger derzeit noch bedeckt. Hinter vorgehaltener Hand ist von rund 27 500 Euro für die 150-PS-TSI-Version mit 4Motion-Antrieb und von etwa 25 000 Euro für die ­reine Frontantriebsversion die Rede.

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