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Der Modelljahrgang 2009

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Lustlosigkeit oder gar Stillstand in der Auto-Landschaft? Bestimmt nicht - denn das Angebot wird immer breiter. Es reicht von cleveren Kleinen über schicke Limousinen und Kombis bis zu sparsamen Sportmodellen. Nicht zu vergessen: Cabrios und Roadster in allen Preis- und Leistungsklassen.

11.09.2008 Eberhard Kittler

Schon weit gediehen ist die zweite Generation des BMW Z4, dessen Produktion aus den USA nach Deutschland verlegt wird. Sein Debüt hat der Roadster im Januar 2009 in Detroit. Er basiert auf dem aktuellen Dreier (E90) und wächst um etwa zehn Zentimeter. Und er erhält ein Blechklappdach. Eine Coupé-Version gibt es somit nicht mehr, beim Vorgänger wurde sie lediglich 17.000 Mal geordert, während 173.000 Einheiten des Roadsters verkauft wurden. Viel ist das nicht im Vergleich zum Mercedes SLK, der etwa aufs doppelte Absatzvolumen kommt. Den Antrieb des Z4 besorgen Dreiliter-DI-Sechszylinder mit 272 und 306 PS. Folgen sollen Vierzylinder-Benziner und ein Diesel. M-Varianten sind allerdings nicht mehr vorgesehen.

Weitere Cabrio-Neuheiten

Von den Kunden weit mehr geliebt als der Z4 wurde und wird das bis Anfang 2009 von Karmann gebaute Audi A4 Cabrio. Sein Nachfolger ist das rundum gewachsene A5 Cabrio. Auch der künftig 4,63 Meter lange Viersitzer bleibt bei einem gut gedämmten, elektrisch betätigten Textilverdeck (von Edscha). Sämtliche Vier- und Sechszylinder-TSI und -TDI und das optionale Doppelkupplungsgetriebe für das Cabrio sind neu. Folgen sollen ab 2010/2011 eine S- und eine RS-Version. Der Grundpreis des offenen A5 1.8 TSI liegt bei etwa 37.000 Euro und damit deutlich über dem des A4 1.8 T Cabrio. Direkte Konkurrenten bei den feinen Offenen sind der nächste Mercedes CLK, der Ende 2009 als Cabrio kommen wird, und der Lexus IS CC. Im Hochpreisbereich angesiedelt ist dagegen der rassige Maserati GT Spyder, der wie seine Vorgänger eine elektrisch betätigte Stoffkapuze trägt.

Klappdach-Weltmeister Peugeot bringt im März den neuen 308 CC, der ausschließlich mit einem sauberen Dieselmotor debütiert - er soll nicht mehr kosten als der bisherige 307 CC. Für den Nachfolger des Mini Cabrio dürfte dies kaum gelten, doch die ab Frühjahr auch hier eingesetzten spritzigeren Motoren sollen zumindest für mehr Fahrfreude sorgen. Eines der günstigsten Cabrios ist indes der offene Fiat 500: Ein bezahlbarer Traum und attraktiver Jungbrunnen, ideal als Zweitwagen, der so manchen Cabrio-Abstinenzler in Versuchung bringen wird.

Kleinwagen und Kompakte

Sparsam, attraktiv und voller pfiffiger Ideen: So müssen Kleinwagen heute sein. Der glatt und cool wirkende neue VW Polo soll, genau wie heuer der Golf, bei Wertigkeit und Qualität überzeugen - sein Debüt erlebt das Auto auf dem Genfer Salon im März. Es erhält neue sparsame Drei- und Vierzylindermotoren, darunter einen Einliter-Dreizylinder, einen 1,2-Liter-TSI und Common-Rail-Diesel mit 1,4 und 1,6 Liter Hubraum. Die technische Grundsubstanz (Achskonstruktion), die sich der Polo mit Skoda Fabia, Seat Ibiza und künftig auch mit dem Audi A1 teilt, stammt noch vom aktuellen Modell, wobei das Fahrwerk gründlich überarbeitet wird. Neben der Viertürer-Version mit großer Heckklappe kommt ein Zweitürer; gegenüber dem bisherigen Polo wächst die Außenlänge um maximal zwei Zentimeter. Die Idee von einer eigenständigen Coupé-Ausführung mit schräger gestellter Heckpartie wurde indes verworfen.

Geben wird es auf jeden Fall eine GTI-Hochleistungsversion mit einem hoch aufgeladenen, etwa 180 PS starken 1.4 TSI. Geplant ist auch eine Neuauflage des erfolgreichen Cross Polo. Später folgt sogar ein Van - als Rivale zum neuen, technisch eng mit dem Corsa verwandten Opel Meriva. Der kleine Opel-Familienvan wird mindestens acht Zentimeter länger als sein Vorgänger und ähnelt stilistisch dem Zafira. Sein Laderaumvolumen vergrößert sich enorm, das ebenfalls mit Drei- und kleinen Vierzylindermotoren (darunter ein 1,4-Liter-Turbo) ausgestattete Auto wird erwachsener. Wichtigste Neuheit sind die gegenläufig öffnenden Seitentüren, die wie beim Rolls-Royce Phantom unabhängig voneinander geöffnet werden können. Dazu kommt ein weitgehend variabel möblierbarer Innenraum - beispielsweise lässt sich die Rückbank verschieben.

Wichtigste Neuheiten bei den Kompakten sind Alfa Romeo 149, BMW X1, Citroën C3 und Opel Astra. Ihre Serienversionen stehen auf der IAA 2009, Markteinführung ist im Spätherbst. Opel reagiert mit dem vorgezogenen Start seines Volumenmodells auf den neuen VW Golf: Der völlig neu entwickelte Astra nutzt die Delta-Konzern-Plattform, wächst um acht Zentimeter und bekommt einen deutlich geräumigeren Innenraum. Neben den sparsamen kleinen Benzinern und Dieseln soll es später auch einen Elektroantrieb geben. Schon Ende 2008 debütieren Citroën C3 Picasso (Markteinführung im März) und der neue Renault Mégane, der ab Januar als Viertürer und Coupé bereitstehen soll. Der Grandtour kommt Ende Mai, Grand Scénic und Scénic folgen bis Herbst. Und Peugeot überrascht mit einem Crossover à la Qashqai, einem 308 Van und einem preiswerten Derivivat des heutigen 206-Einstiegsmodells.

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