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Neuheitenkalender

Die Kracher 2007

Foto: Hersteller / Schulte Nextline 27 Bilder

Für 2007 kündigen sich spannende Neuheiten an - noch emotionaler, mit noch mehr Nutzwert und noch mehr technischen Innovationen. Ein Überblick über die wichtigsten neuen Modelle.

19.06.2006

VW Golf Variant

Nicht braver Lastesel, sondern trendiges Lifestyle-Fahrzeug will der neue Golf Variant sein. Er basiert auf der PQ-35-Plattform (Golf, Golf Plus, Jetta), die bereits dem technischen Stand des nächsten Golf von 2008 entspricht.

Außenlänge (4,55 Meter) und chromblitzende Front entsprechen denen des Jetta, mit dem der Golf Variant auf einem Band im mexikanischen VW-Werk gefertigt wird. Die LED-Rückleuchten übernimmt er dagegen vom Golf Plus. Die Kofferraumgröße des Kombis liegt mit 470/1.480 Litern auf dem Niveau des Vorgängers.

Als Motoren kommen die bekannten 1,6- und Zweiliter-Benziner zum Einsatz, wobei es sich um FSI-Direkteinspritzer handelt. Nachgereicht werden die 1,4-Liter-Einstiegsvariante, der 1.4 TSI sowie der 3.2 V6 FSI. Dazu kommen 1,9- und Zweiliter-Diesel.

BMW 3er Cabrio

Im März 2007 kommt das 3er Cabrio, präsentiert wird es bereits im Oktober 2006. Basis ist das just vorgestellte Coupé. Als erstes und einziges offenes Auto der Bayern bekommt das Cabrio ein Stahl-Klappdach von Edscha. Die Linienführung unterscheidet sich von der des Coupés, vier Insassen sollen unter dem mehrteiligen Dach erträglich Platz finden. Radstand und Technik teilt sich das Cabrio mit der 3er-Limousine.

Neu ist der direkteinspritzende Dreiliter-Magermotor mit 272 PS, der zusammen mit anderen Technikbausteinen (Bremsenergie-Rückgewinnung, Start-Stopp-System, Elektrolenkung) geringe Verbräuche sichert. Davon sollen auch die anderen 3er profitieren – genau wie von der neuen, schnell schaltenden Sport-Wandlerautomatik mit sechs Gangstufen.

Spitzenmodell wird der 335i mit Doppelaufladung und 306 PS sein, als Einstiegsmodell dient der 2,5-Liter mit 218 PS. Mitte 2008 folgt eine M3-Cabrioversion (410 PS).

Weitere Cabrio-Highlights für 2007: Audi A3 (Herbst), BMW 6er-Facelift (Herbst), Porsche Turbo (Frühjahr). Der rechts gezeigte Peugeot 207 CC debütiert heuer auf dem Pariser Salon als Fahrzeugstudie mit Brennstoffzellenantrieb.

Audi A5

Nach jahrelanger Abstinenz bringt Audi Mitte 2007 wieder ein viersitziges Coupé. Zwei durchgehende Sicken gliedern die Seitenansicht des 4,60 Meter langen Autos. Die Glasflächen geraten auditypisch klein, und ein markanter Heckabschluss mit strömungsgünstiger Abrisskante setzt Akzente. Der A5 nutzt erstmals den neuen modularen Längsbaukasten, mit dem auch der nächste A4 bestückt sein wird. Dabei sitzt das Differenzial nun wie beim A8 vor und nicht hinter dem Getriebe – dadurch rückt der Motor weiter nach hinten (und die Vorderachse weiter nach vorn). Das verkürzt den vorderen Überhang und bringt eine bessere Achslastverteilung.

Neben dem Front- wird auch der Quattro-Allradantrieb angeboten. Zunächst kommen Sechszylinder-FSI-Motoren zum Einsatz, gefolgt vom V8-FSI. Sehr wahrscheinlich werden Vierzylinder-Direkteinspritzer und -Dieselmotoren für das Coupé nachgereicht. Serienmäßig sind Sechsgang-Handschaltgetriebe, optional Wandlerautomaten. Zeitlich versetzt kommt das erste Doppelkupplungsgetriebe für längs eingebaute Motoren.

Weitere Coupé-Neuheiten: Alfa Romeo GT-Facelift (Herbst 2007), BMW M3 (Frühjahr), BMW 6er-Facelift (Herbst).

Ford Mondeo

Sehr emotional soll der neue Mondeo geraten, mit deutlichen Anklängen an die Iosis-Studie von 2005. Der Mondeo liegt größenmäßig zwischen dem heutigen Modell und dem Volvo S80, im Platzangebot erreicht er das Niveau des Nobelschweden. Allradantrieb als Alternative zum Frontantrieb wird es nicht geben, wobei das Fahrwerk (isolierte Fahrschemel, vorn McPherson-Aufhängung, hinten Schwertlenker) eine sehr agile Gangart erlauben soll.

Den Antrieb erledigen quer installierte Vier- und Fünfzylinder-Benzinmotoren, der 2,5-Liter-Turbo erreicht 230 PS. Alternativen sind der Zweiliter-Diesel mit maximal 140 PS sowie später ein 170 PS starker 2,2-Liter-Selbstzünder mit Einfachaufladung. Neben den Sechsgang-Schaltgetrieben kommt eine Sechsstufen-Automatik (Aisin), später folgt ein Doppelkupplungsgetriebe.

Die große Limousine steht auf dem Genfer Salon 2007, als weitere Versionen sind der Turnier und eine sportliche Schrägheckversion zu erwarten.

Weitere wichtige Autos der oberen Mittelklasse und darüber: Renault Laguna (Mitte 2007), Saab 9-3-Facelift (Herbst) und VW Phaeton-Facelift (Frühjahr). Der im Herbst 2006 in Paris gezeigte Lancia Delta/Lybra-Nachfolger kommt 2008.

Mercedes MLK

Crossover im RAV4-Format sind in Europa zu Bestsellern geworden, und der Markt wächst weiter. Gerade Japaner und Koreaner sahnen kräftig ab. Als erster deutscher Hersteller hatte BMW mit dem X3 die Zeichen der Zeit erkannt. Mit reichlich Verspätung hecheln die anderen hinterher. Mercedes stellt nun dem ML ein kleineres Modell zur Seite: Das zur IAA 2007 erstmals gezeigte Auto (interne Bezeichnung MLK) nutzt die Technik der nächsten C-Klasse und wird mit ihr zusammen im Werk Bremen gebaut.

Das mit markanten Sicken versehene Fahrzeug ist 4,50 Meter lang und bietet fünf Insassen Platz. Den Antrieb besorgen Vier- und Sechszylinder (konventionelle und später direkteinspritzende Benziner, Common-Rail-Diesel dritter Generation). Neben der allradgetriebenen 4matic-Ausführung (Getriebereduktion und mechanische Sperren nicht vorgesehen) wird es eine Sparversion mit Heckantrieb geben, sie soll rund 36.000 Euro kosten. Ausgeliefert wird der MLK aber erst ab Anfang 2008.

Weitere wichtige Crossover: Ford Focus SUV (Ende 2007), Porsche Cayenne-Facelift (Frühjahr), Renault SUV Koleos (Herbst) und VW Touareg-Facelift (Frühjahr).

Volvo C30

Im Januar 2006 war die Studie des kleinen, feinen Volvo zu sehen, der gegen Audi A3 und BMW 1er positioniert wird. Ende 2006 geht er in Produktion (geplant: 100.000 Einheiten jährlich), Anfang 2007 kommt er zu den Kunden. Schokoladenseite ist sein Heck mit der gläsernen Klappe à la "Schneewittchensarg“ (1800 ES).

Das grundsätzlich zweitürige 4,24-Meter-Auto mit großer Heckklappe nutzt die verkürzte Plattform von Ford Focus/Volvo S40/Mazda 3 und bietet Platz für vier. Das Motorenspektrum reicht von leistungsstarken Vierzylindern (Benziner und Diesel) bis zum aufgeladenen Fünfzylinder-Ottomotor mit 260 PS.

Bei den Kompakten und den Kleinwagen sind große Zuwächse zu erwarten – kaum ein Hersteller, der dieses Feld nicht für sich entdeckt (hat). Andere wichtige Vertreter des Segments: Alfa Romeo 149 (Herbst 2007), BMW 1er-Facelift und -Dreitürer (Frühjahr), Fiat Stilo-Nachfolger (Januar), Opel Corsa OPC (Frühjahr), Volvo S40-Facelift (Jahresmitte).

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