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Neuzulassungen

Lichtblick im Oktober

Aufatmen in der Autobranche: Die Neuzulassungszahlen in Deutschland haben sich im Oktober verbessert. An der Börse legten insbesondere BMW und Daimler-Chrysler zu, die mit ihren Aussichten positiv hervorstachen.

09.11.2004

Mit 281.180 neu zugelassenen Pkw wurde im gesamten deutschen Automarkt der Oktober des Vorjahres um 4,5 Prozent übertroffen, teilte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg mit. Gegenüber dem September betrug das Plus 2,4 Prozent.

Insgesamt wurden in Deutschland in den ersten zehn Monaten 2,7 Millionen Autos neu zugelassen, das sind 1,8 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Vor einem Monat hatte das Jahresminus noch bei 2,4 Prozent gelegen.

Der VW-Konzern bewegte sich mit dem Markt und erreichte in den ersten zehn Monaten bei einem Absatzminus von 1,7 Prozent ebenso wie im Vorjahr einen Marktanteil von 30,2 Prozent. Der zweitgrößte Hersteller Daimler-Chrysler reduzierte seinen Marktanteil von 13,6 auf 13,1 Prozent, vor allem wegen rückläufiger Mercedes-Absätze in den vergangenen Monaten.

Im Oktober habe es im Hauptmarkt Deutschland mit einem Absatzplus von acht Prozent auf 32.600 Fahrzeuge für Mercedes-Benz eine Trendwende gegeben, berichtete Daimler-Chrysler in Stuttgart. Weltweit wurden von der Marke mit dem Stern nach einem Rückgang von 4,8 Prozent im September im vergangenen Monat 90.000 Autos verkauft. Das waren noch zwei Prozent weniger als im Oktober des Vorjahres.

BMW weiter im Plus

Bestens lief es im bisherigen Jahresverlauf weiter für BMW. Die Neuzulassungen der Marke BMW in Deutschland stiegen von Januar bis Oktober um 9,7 Prozent auf gut 230.000 Autos. Der Marktanteil kletterte von 7,6 auf 8,5 Prozent. Nach Angaben eines Unternehmenssprechers wirkte sich vor allem die Markteinführung des neuen 1ers positiv aus, aber auch der neue geländegängige X3 und die 6er Reihe sorgten für Schwung.

Der BMW-Konzern berichtete über einen weltweiten Absatzanstieg im Oktober um 8,2 Prozent auf 101.899 Autos der Marken BMW, Mini und Rolls Royce. Im Zeitraum Januar bis Oktober verkaufte BMW 989.197 Fahrzeuge und damit 8,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. "Diese Schlagzahl werden wir im Gesamtjahr durchhalten", sagte der Sprecher.

Die drastischsten Rückgänge unter den großen Automarken bei den Neuzulassungen in Deutschland verbuchten Renault mit mehr als 20 Prozent sowie Mitsubishi (minus 15,8 Prozent) und Citroen (minus 12,8 Prozent). Der krisengeschüttelte Opel-Konzern verkaufte in Deutschland bislang in diesem Jahr knapp 279.000 Autos, das sind 4,2 Prozent weniger als bis Oktober 2003. Der Marktanteil verringerte sich von 10,6 auf 10,3 Prozent.

Stark wachsenden Zuspruch bei den Kunden fanden dagegen Autos aus Korea wie Hyundai (plus 26,2 Prozent), Daewoo (plus 45,7 Prozent) und Kia (plus 14,8 Prozent), allerdings von einer niedrigen Basis aus. Unter den Massenherstellern legte Toyota mit einem Zuwachs von 15,4 Prozent auf mehr als 107.000 Neuzulassungen am stärksten zu.

Gebrauchtweagenmarkt am Boden

Am Gebrauchtwagenmarkt gab es hingegen keinen goldenen Oktober: 529.432 Pkw bedeuteten 1,7 Prozent weniger Halterwechsel als einen Monat zuvor und mit 11,2 Prozent weniger das schlechteste Ergebnis im Vergleich zum Vorjahresmonat in 2004 bisher.

Der Gesamtmarkt für Gebrauchtfahrzeuge verlor 3,4 Prozent im Vergleich zum Vormonat, sogar 10,4 Prozent gegenüber dem Oktober 2003. Das Defizit zum Vorjahresergebnis stieg auf 3,5 Prozent.

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