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Neuzulassungen

Sattes Zulassungsplus im Juni

Foto: axa 10 Bilder

Die Abwrackprämie hält den Neuwagenabsatz in Deutschland weiter in Schwung. Im Juni legten die Pkw-Neuzulassungen um 40,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu, meldet das Kraftfahrt Bundesamt am Donnerstag (2.7.) in Flensburg.

02.07.2009 Uli Baumann

Mit 427.111 neu zugelassenen Pkw wurde im Juni der höchste Wert im ersten Halbjahr 2009 erzielt. Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen in den ersten sechs Monaten insgesamt beläuft sich auf 2.059.405 und liegt damit um 26,1 Prozent über dem Vorjahresvergleichszeitraum.

In den anderen Sparten waren die Aktivitäten dagegen eher schwach. So wurden im Juni insgesamt 468.802 Fahrzeuge erstmals in den Verkehr gebracht, was einem Plus von 29,7 Prozent gegenüber dem Vorjahres-Juni entspricht. Die Gesamtneuzulassungen im ersten Halbjahr 2009 beziffert das KBA mit 2.302.662 Fahrzeugen, was einem Plus von 18,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Kleinwagen liegen voll im Trend - Premium stagniert

Weiter klar zu erkennen ist der Trend zu kleineren Fahrzeugen. Die Neuzulassungen im Mini-Segment stiegen um 124 Prozent an. Die Kleinwagen verbesserten das Vorjahresergebnis um 79 Prozent und in der Kompaktklasse lag die Zuwachsrate bei 27 Prozent. Die drei "kleinen" Pkw-Segmente machen damit inzwischen 63 Prozent der Gesamtneuzulassungen aus. Deutliche Einbußen gab es in der Oberen Mittelklasse (minus 18,5 Prozent) und der Oberklasse (minus 24 Prozent) sowie bei den Sportwagen (minus 30 Prozent).

Kleinwagenanbieter mit satten Zuwächsen

Mit dem verstärkten Run auf kleinere Modelle konnten überwiegend Marken mit breit aufgestelltem Kleinwagenprogramm punkten. Hyundai legte gegenüber dem Vorjahr in den ersten sechs Monaten 2009 um 130,8 Prozent zu. Lada schaffte sogar ein Plus von 138,2 Prozent. Satte 106,9 Prozent Zuwachs im ersten Halbjahr konnte Fiat verbuchen, die Tochter-Marke Alfa Romeo liegt gar 111,5 Prozent über Vorjahr. Vom Kleinwagenboom profitieren können unter anderem auch Suzuki (plus 74,1 Prozent), Kia (plus 73,5 Prozent), Skoda (plus 63,1 Prozent) und Seat (plus 56,1 Prozent).

Bei den deutschen Herstellern dürfen sich VW (plus 31,2 Prozent), Opel (plus 29,8 Prozent) und Ford (plus 44 Prozent ) zu den Gewinnern zählen. Abwärts ging es dagegen im Premium-Bereich. BMW kommt auf ein Minus von 8,8 Prozent, Mercedes liegt gar bei minus 15,9 Prozent und Porsche wird vom KBA mit minus 12,0 Prozent geführt. Lediglich Audi konnte sich mit einem Plus von 1,4 Prozent gegen den Trend behaupten. Positiv fällt auch die Halbjahresbilanz der Franzosen aus: Peugeot (plus 44,7 Prozent), Citroen (plus 39,8 Prozent), Renault/Dacia (plus 47,6 Prozent). Total abgestürzt sind dagegen die US-Anbieter. Die Chrysler-Marken liegen bein minus 46 Prozent, GM bei minus 50,1 Prozent und die GM-Tochter Saab bei minus 62,8 Prozent.

Gebrauchtwagenmarkt stagniert

Der Neuwagenmarkt boomt, der Gebrauchtwagenmarkt dagegen bleibt deutlich unter dem Vorjahr. Im Juni wechselten gebrauchte 498.235 Pkw den Besitzer, was einem Minus von 2,2 Prozent entspricht. Insgesamt wurden in 2009 bislang 3.120.925 Pkw umgeschrieben. Das Minus liegt hier bei 1,3 Prozent.

Auch der Gesamtmarkt der Gebrauchtfahrzeuge zeigt sich rückläufig. Im Juni wechselten so 585.863 Fahrzeuge den Besitzer (minus 1,8 Prozent), in den ersten sechs Monaten waren es 3.599.522 Besitzumschreibungen (minus 1,2 Prozent).

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