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Nio EveConcept South By Southwest (SXSW) 2017

Autonomes E-Auto mit 1.000 Kilometer Reichweite

Nio Eve Foto: Nio 12 Bilder

Nio zeigt während des South by Southwest (SXSW) Festival in Austin eine Elektroauto-Studie, das fast völlig autonom fahren und 1.000 Kilometer elektrische Reichweite bieten soll. Das Design wurde in Deutschland entwickelt.

13.03.2017 Andreas Of 1 Kommentar

Nio zeigt in Austin, Texas, während des South by Southwest (SXSW) mit dem Eve die Studie zu einem autonomen Elektroauto. In drei Jahren, also 2020, will Nio in den USA ein autonom fahrendes Auto auf den Markt bringen.

Autonomes Fahren und By-wire-Steuerung

Im Eve können sich fünf Passagiere auf Vorder- und Business Lounge-Sitzen niederlassen, für einen zusätzlichen Passagier steht ein Notsitz entgegen der Fahrtrichtung zur Verfügung. Es gibt weiterhin einen Fahrersitz, denn die Studie soll nach Level 4 autonom fahren - der Fahrer muss die meiste Zeit nicht mehr eingreifen und hat noch ein Lenkrad zur Verfügung. Wenn er eingreift, steuert der Fahrer den Eve wie in einem Flugzeug "by wire", also ohne mechanische Verbindung zu Antrieb oder Lenkung.

Künstliche Intelligenz im Auto

Funktionen wie die Klimatisierung oder das Infotainment können die Passagiere über Touchcontroller ansteuern, die zum Beispiel im Sitz eingelassen sind. Die Windschutzscheibe dient auch als Projektionsfläche für Augmented Reality, dort können unter anderem Informationen zur Umgebung eingeblendet werden. Fahrer und Beifahrer lesen Informationen auf einem Bildschirm unterhalb der Windschutzscheibe ab. Das Herzstück des Bediensystems mit dem Namen Nomi ist mit künstlicher Intelligenz ausgestattet. Es kann zum Beispiel den Fahrstil oder die bereitgestellten Informationen auf die Bedürfnisse der Passagiere anpassen. Nach außen kommuniziert Eve mit Leuchten an der Front.

Nio EveFoto: Nio
Langer Radstand und viel Glas sind die Merkmale des Nio Eve.

1.000 Kilometer elektrische Reichweite

Das 5,20 Meter lange Fahrzeug hat sehr langen Radstand von 3,52 Meter und dadurch extrem kurze Überhänge vorn und hinten. Die Räder sind sehr hoch und schmal, in den technischen Daten steht die Reifendimension 195/40 R26. Die Breite der Studie beträgt 2,10 Meter und die Höhe 1,51 Meter.

Alle vier Räder werden elektrisch angetrieben, über die Stärke und Anzahl der Motoren gibt es keine Angaben. Die Reichweite soll 1.000 Kilometer betragen. Eine drahtlose Aufladung von zehn Minuten soll für rund 300 Kilometer Reichweite genügen.

Das Design des Eve entstand im deutschen Nio-Designstudio in München unter der Leitung von Kris Tomasson. Nio beschäftigt nach eigenen Angaben über 2.000 Mitarbeiter in San Jose, Shanghai, München, London und acht weiteren Standorten. Die Marke nimmt an der Formel E teil. Geldgeber des Start-ups sind unter anderem Tencent, Temasek, Sequoia Capital, Lenovo und TPG.

SXSW: Festival für Musik, Comedy und Technologie

South by Southwest findet seit seit 1987 in Austin, Texas statt. Bestandteil des Musik-, Comedy- und Filmfestivals sind Konferenzen und eine Messe, bei der sich Technologiefirmen und Start-ups präsentieren und Experten zum Beispiel über Gesundheit oder die Mobilität der Zukunft sprechen. Das SWSX hat am 10. März begonnen und dauert bis zum 19. März 2017.

Neuester Kommentar

"Der Eve hat keine A- oder B-Säulen".
aha.
ich sehe welchen, sogar durch die unsinnige folie, werde ich jetzt als hexer verbrannt?
hat der designer sein aluhut aus derselbe folie gebastelt, so das sein hirn auch verschwunden ist, um sowas behaupten zu können?
oder ist seine aussage von Google (oder jemand, der es genau so gut kann) übersetzt worden?

"Das Design des Eve entstand im deutschen Nio-Designstudio in München", fügt sich dieser Eve deswegen so gut, von farbgebung und formensprache her, in der i-serie von BMW?
ok, ok, man erkennt auch mehrere anderen marken darin, sagen wir das es ein eindeutig europäisches design ist, auch wenn es eigentlich eher die chinesen sind, die viel kopieren...

sonst das übliche, riesenraumschiff, der gewicht wird verschwiegen, und über die ladezeiten kann man vieles erzählen, 300 km reichweite in 10 minuten kabellos aufzuladen wären ja eine sensation.
eine sensation wäre es auch, wenn das ding hier viel weniger als drei tonnen wiegt, und wenn die akkus endlich halbwegs umweltfreundlich produziert werden würden, darüber redet man aber doch lieber nicht.

naja... 14. März 2017, 10:40 Uhr
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