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Niederlande

Virtuelle Fahrschule

Fahrstunden könnten in den Niederlanden bald am Computer absolviert werden. Der Verkehrsverband ANWB stellte nun einen speziell entwickelten Simulator vor, mit dem virtuelle Autofahrten möglich sind.

17.01.2002

Fahrstunden könnten in den Niederlanden bald am Computer absolviert werden. Der Verkehrsverband ANWB stellte nun einen speziell entwickelten Simulator vor, mit dem virtuelle Autofahrten möglich sind. Das technische Untersuchungsinstitut TNO stellt dem Fahrcomputer nach eingehenden Tests gute Noten aus. In 20 Minuten könne ein Fahrschüler soviel lernen wie in einer regulären Fahrstunde auf der Strasse, da der Fahrlehrer seinen Unterricht viel zielgerichteter durchführen könne. Das Einfädeln auf einer Schnellstrasse oder das richtige Verhalten im Kreisverkehr könne besser und stressfreier geübt werden, "zusätzlich finden die Schüler den Unterricht im Simulator viel schöner", erklärte ANWB-Direktor Gert van Woerkom.

In zwei Jahren steht der Simulator in allen Fahrschulen

Dabei unterscheide sich das virtuelle kaum vom Fahren im richtigen Leben: "Man sitzt in einem Auto und ist von einem großen Videoschirm umgeben. Natürlich muss der Gurt angelegt werden, natürlich muss man sich auch hier erst die Spiegel einstellen und wenn die Kupplung zu früh losgelassen wird, macht auch dieses Auto einen Satz nach vorne."

Van Woerkom geht davon aus, dass in spätestens zwei Jahren alle Fahrschulen des Verbandes mit einem Simulator arbeiten werden. Dabei sehe er das virtuelle Auto nicht nur als geeignete Unterrichtsmittel für Fahrschüler. Es könne auch gut dabei helfen, den Nachweis zu führen, ob ein älterer oder kranker Führerscheininhaber generell noch fahrtüchtig sei.

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