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Niedersachsen

Plan B für VW

Die niedersächsische Landesregierung will ihren Einfluss bei Volkswagen möglicherweise über die Norddeutsche Landesbank sichern.

07.05.2008 Jens Katemann

Nach Informationen von auto motor und sport gibt es Überlegungen in der Staatskanzlei, den Landesanteil Niedersachsens an VW in Höhe von 20,1 Prozent über die NordLB zu erhöhen, sollte die geplante Reform des  VW-Gesetzes scheitern. Zuletzt hatten sich die Ministerpräsidenten von Bayern und Baden-Württemberg, Günther Beckstein und Günther Oettinger, sowie Bundeswirtschaftsminister Michael Glos gegen ein überarbeitetes VW-Gesetz und für die Streichung der bisherigen Regelung ausgesprochen.

Den Informationen zufolge könnte die NordLB fünf Prozent an VW erwerben und damit dem Land Niedersachsen eineSperrminorität von 25,1 Prozent und damit erheblichen Einfluss sichern. Offiziell wollte die NordLB die Pläne nicht  kommentieren. Intern hieß es jedoch: "Wenn die Politik sagt, wir brauchen eure Hilfe, wird es schwer sein, Nein zu sagen." Niedersachsens Finanzminister Hartmut Möllring, zugleich Aufsichtsratschef der NordLB,  wollte eine mögliche Aufstockung nicht völlig ausschließen, betonte aber,  dass die Bank diese Entscheidung selbst treffe. Möllring: "Investitionsentscheidungen trifft bei der NordLB, wie bei jedem  Unternehmen, der Vorstand und nicht der Aufsichtsrat." Er gehe jedoch davon aus, dass es Bundesjustizministerin Brigitte Zypries gelingt, ein überarbeitetes, EU-konformes Gesetz vorzulegen, das den niedersächsischen Einfluss sichert.

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