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Niesmann + Bischoff Flair 100 auf dem Caravan Salon

Zwischen Luxus- und Premiumklasse

Niesmann+Bischoff Flair 100 Foto: Uli Regenscheit 9 Bilder

Niesmann + Bischoff hat den Aufbau des Premiumliners Flair mit den Möbeln des günstigeren Arto kombiniert und eine neue Baureihe Flair 100 erschaffen.

23.08.2011 Ulrich Kohstall

Die Lücke war offensichtlich. Während die Preisliste von Niesmann + Bischoff für den Arto bei etwa 100.000 Euro endet, beginnt sie für den Flair bei rund 150.000 Euro. Dort hinein stößt jetzt der Flair 100. Er ist schon ab 129.990 Euro zu haben und spart gegenüber der prinzipiell unveränderten 1000er-Serie den Gegenwert eines Pkw.

Neuer Flair 100 spart auf hohem Niveau

Hubert Brandl, Geschäftsführer von Niesmann + Bischoff, macht noch eine andere Rechnung auf: "Flair-Käufer wählen meist eine Vollausstattung. Bei den 100er-Modellen gehen wir davon aus, dass Kunden die Extras gezielter wählen. Da ergibt sich schnell ein Unterschied von 50.000 Euro." Das ist ein Wort. Denn der neue Flair 100 spart auf hohem Niveau. Äußerlich ist er vom teureren Bruder nicht zu unterscheiden. Das goldfarbene Dekor des vorgestellten Modells gibt es gegen Mehrpreis für beide Serien. Auch an der Technik ändert sich beim Flair 100 nichts. Hubert Brandl: "Eine Differenzierung durch kleinere Wassertanks ergibt keinen Sinn."

Flair 100 erscheint fast puristisch

Bleibt vor allem die in weiten Teilen vom Arto übernommene Einrichtung, um die 100er-Reihe zweifelsfrei zu erkennen. Wo im bekannten Flair fließende Linien sowie vielfältige Farben und Materialien die Verbindung zu einem Gesamtkunstwerk anstreben, erscheint der Flair 100 fast puristisch. Das passt durchaus. Schließlich pflegte ein Flair schon vor vielen Jahren einen reduzierten Stil, als andere Reisemobile noch in Gelsenkirchener Barock schwelgten. Einen Blick zurück erlaubt sich der Flair 100 auch an anderer Stelle.

Warum muss die Steuerung der Bordtechnik bei modernen Reisemobilen kompliziert sein, wenn es auch einfach geht? Hubert Brandl ließ beim Bedienkonzept eigene Erfahrungen einfließen: "Beim Flair 100 braucht man keine lange Einweisung. Das Motto lautet: einsteigen und losfahren."

Beide Serien liegen auf Augenhöhe

Von Verbesserungen grundsätzlicher Natur profitieren beide Flair-Baureihen. Die Außenklappen erhalten nun beispielsweise eine Isolierung in Wandqualität und solidere Rahmen. Auch die Abtrennung der Duschkabine wird stabiler. Ein geglättetes Armaturenbrett verbessert hier wie dort die ohnehin gute Sicht nach vorne. 

Lieber designverliebt oder etwas bodenständiger? In der Substanz liegen beide Serien praktisch auf Augenhöhe. Auch mit Arto-Möbeln ist der Neue nicht nur eine Art Flair. Die 100er-Serie nähert sich vielmehr dem Preisniveau und den Ideen früherer Flair-Generationen an. Und die waren damals weit mehr als Lückenfüller.

Weitere Informationen und technische Daten finden Sie auf promobil.de

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