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Batterien für die Masse

Der japanische Renault-Partner Nissan Motor wird im kommenden Jahr mit der Massenfertigung von Lithium-Ion-Batterien für umweltfreundliche Autos beginnen.

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Foto: Nissan

Überblick

Hierzu werden Nissan und der Elektronikkonzern NEC über drei Jahre hinweg zwölf Milliarden Yen (74 Millionen Euro) in eine neue Fertigungsanlage in Zama in Tokios Nachbarprovinz Kanagawa investieren, wie der Autokonzern am Montag bekanntgab. Sie wird von Automotive Energy Supply betrieben, einem Gemeinschaftsunternehmen von Nissan, NEC und der Tochter NEC Tokin. Die Produktionskapazität wird sich anfänglich auf 13.000 Batterien belaufen und soll in der Zukunft auf 65.000 Stück ausgebaut werden. Die Batterien sollen Autoherstellern in aller Welt angeboten werden.

Nissan will bei der Entwicklung von umweltfreundlichen Autos wie Hybrid-Fahrzeugen zur Konkurrenz aufschließen und mit Hilfe des Gemeinschaftsunternehmens führend bei Batterie-Technologien werden. Anders als Branchenprimus Toyota sowie Honda hat Nissan bislang noch keinen eigenen Hybrid auf dem heimischen Markt herausgebracht. Als erstes sollen die neuen Lithium-Ion-Batterien in kleinen Lastwagen auf dem heimischen Markt zum Einsatz kommen, hieß es.

"Nissan ist fest davon überzeugt, dass die ultimative Lösung für die nachhaltige Mobilität in Fahrzeugen mit null Emission liegt", erklärte Nissan-Vize-Präsident Carlos Tavares. In der Branche wird erwartet, dass Nissan die neuen Batterien in einem weiteren Schritt 2010 in Elektro-Autos in den USA und Japan verwenden und Modelle in Massenfertigung für den globalen Markt in 2012 herausbringen wird.

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Autor: dpa
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