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Nissan Brennstoffzelle

Wasserstoff aus Bioethanol

Nissan Bioethanol-Brennstoffzelle Foto: Nissan

Der japanische Autobauer Nissan hat einen neuen Brennstoffzellenantrieb entwickelt, der als Kraftstoff auf Bioethanol setzt.

08.08.2016 Uli Baumann 1 Kommentar

Jetzt haben die japaner in Brasilien einen ersten Prototypen präsentiert. Der auf dem rein elektrisch angetriebenen Kastenwagen Nissan e-NV200 basierende Prototyp läuft mit 100-prozentigen Bioethanol, seine sogenannte e-Bio-Brennstoffzelle kann aber auch andere alternative Kraftstoffe wie Erdgas nutzen. In Verbindung mit dem 24 kWh großen Akku ist der Brennstoffzellentransporter mehr als 600 Kilometer unterwegs. Nissan wird das Fahrzeug weiteren Praxistests auf öffentlichen Straßen in Brasilien unterziehen.

Nissan Brennstoffzelle mit BioethanolFoto: Nissan
Nissan Brennstoffzelle mit Bioethanol im Überblick.

Die sogenannte E-Bio-Brennstoffzelle nutzt eine Festoxid-Brennstoffzelle (Solid Oxide Fuel Cell = SOFC), um aus dem Bioethanol als Kraftstoff in einem chemischen Prozess elektrische Energie zu gewinnen. Weiterer Bestandteil des Systems ist der sogenannte Reformer, der aus Ethanol oder einem Ethanol-Wasser-Gemisch unter anderem Wasserstoff erzeugt. Der Wasserstoff wird in der Brennstoffzelle unter Zusatz von Sauerstoff per Elektrolyse in elektrische Energie umgewandelt, die wiederum die Fahrzeugbatterie lädt und damit den Elektromotor antreibt.

Nissan Brennstoffzelle mit BioethanolFoto: Nissan
Die E-Bio-Brennstoffzelle nutzt eine Festoxid-Brennstoffzelle, um aus dem Bioethanol als Kraftstoff in einem chemischen Prozess elektrische Energie zu gewinnen

Nach Nissan-Angaben soll die E-Bio-Brennstoffzelle mit SOFC hat einen äußerst hohen Wirkungsgrad haben. Durch die Verwendung von Bioethanol aus nachwachsenden Rohstoffen als Kraftstoff soll der gesamte Prozess CO2-neutral ablaufen.

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Wieder einmal eine gute Idee die Nachher doch nicht in die Praxis umgesetzt wird, oder es dauert noch 20 Jahre, schade.

Peter Backes 16. Juni 2016, 14:30 Uhr
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