Nissan Cube: Box auf Rädern

In Japan ist der Nissan Cube bereits seit 1998 ein fester Bestandteil des Straßenbilds. Ab dem Frühjahr 2009 soll die Kiste auf Rädern auch Nordamerika erobern. Premiere feiert die dritte Generation des Cube auf der L.A. Auto Show.

Der zunehmende Trend zu kleinen Autos auf dem US-Markt kommt dem Cube entgegen, misst er doch gerade mal 3,98 Meter in der Länge, 1,70 Meter in der Breite und bringt es auf eine Höhe von 1,65 Meter. Bei einem Radstand von 2,53 Meter bietet der vorderradgetriebene Cube dennoch Platz für fünf Passagiere. Die Räder werden dabei weit in die Ecken der Kiste gedrängt, die Überhänge fallen extrem kurz aus. 

Durch das Autoleben fährt der Cube mit dem Gesicht einer Bulldogge - schmale Scheinwerfer wurden hier mit einer markant ausgeformten Unterlippe - sprich Stoßfänger - und einem breiten unteren Lufteinlass kombiniert. Der Rest der Karosse trägt klare, gerade Linien sowie große Glasflächen und eine große, links angeschlagene Hecktüre, deren Fenster beinahe nahtlos in die Seitenfenster übergeht. 

Klar strukturiert gibt sich der Cube auch im Innenraum - zwei Einzelsitze vorn und eine dreifach verschiebbare Rückbank im Fond wetteifern mit zahlreichen Tassen- und Flaschenhaltern.

Übersichtlich gibt sich auch das Motorenprogramm des Cube - es steht nur ein 1,8-Liter-Vierzylinder mit 122 PS und einem maximalen Drehmoment von 172 Nm bereit. Dieser gibt seine Kraft wahlweise über ein CVT- oder ein manuelles Sechsgang-Getriebe weiter. Den Fahrbahnkontakt halten 15 Zoll-Räder mit 195/60er Reifen. Für die Sicherheit an Bord sorgen Front-, Seiten- und Vorhangairbags sowie ABS, ESP und eine Traktionskontrolle.

Zu den US-Händlern rollt der Cube in drei Ausstattungsvarianten. Nach Deutschland kommt der Cube erst im November 2009. Dann allerdings mit einem 1,6-Liter-Benziner und einem Diesel mit 1,5 Litern. Preise wurden noch nicht genannt.

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Uli Baumann

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