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Nissan

Gewinneinbruch

Nissan

Der zweitgrößte japanische Autokonzern Nissan hat im abgelaufenen Quartal wegen Absatzschwierigkeiten auf dem Heimatmarkt und in den USA operativ deutliche Gewinneinbußen verbucht.

25.07.2006

Der operative Gewinn sank im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2006/2007 (31. März) im Vergleich zur entsprechenden Vorjahreszeit um 25,7 Prozent auf 153,3 Milliarden Yen (rund 1,04 Mrd Euro), wie Nissan Motor Co am Dienstag (25.7.) in Tokio mitteilte. Das Unternehmen begründete den Rückgang unter anderem mit bevorstehenden Modellwechseln.

Der Nettogewinn des Autoherstellers stieg um 4,2 Prozent auf 110,2 Milliarden Yen. Der Umsatz wuchs leicht von 2,14 auf 2,21 Billionen Yen. Im Juni hatte Nissan in den USA fast ein Fünftel weniger Autos und Trucks verkauft als ein Jahr zuvor. Auch in Japan gab es zuletzt Probleme. Dort kämpft Nissan wegen der zunehmenden Tendenz zu Kleinstwagen mit Absatzproblemen. Insgesamt sank der Absatz im ersten Geschäftsquartal um sechs Prozent auf 826.000 Fahrzeuge.

Den Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr ließ Nissan trotzdem unverändert. Geplant sei weiterhin der Absatz von 3,7 Millionen Fahrzeugen. Das erste Geschäftshalbjahr mit der Einführung nur eines neuen Modells sei eine Herausforderung, sagte Nissan-Konzernchef Carlos Ghosn, der auch dem französischen Autohersteller Renault vorsteht. Renault hält 44 Prozent an Nissan. Nissan plant im Geschäftsjahr 2006/2007 Erlöse über 10,1 Billionen Yen. Das operative Ergebnis soll bei 870 Milliarden Yen liegen, der Überschuss bei 523 Milliarden Yen.

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