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Nissan

Gewinnwarnung schockt Anleger

Foto: Nissan

Am Wochenende schockte der der Autohersteller Nissan die Märkte mit einer Gewinnwarnung. Nach einem schwachen dritten Quartal reduzierte der japanische Authersteller seine Gewinnerwartung für das Ende März endende Geschäftsjahr 2006/2007 um zwölf Prozent.

05.02.2007

Unter Druck steht der japanische Zweig des Nissan-Renault Konzerns  vor allem aufgrund der schlechten Entwicklung an den Automärkten in Japan und den USA. Dadurch ist der weltweite Absatz von Nissan in den Monaten März 2006 bis Januar 2007 um 5,7 Prozent oder 2,5 Millionen Einheiten gesunken. Da Nissan zudem hohe Energie- und Rohstoffpreise zu schaffen machen, hat das Unternehmen für bis Ende März laufenden Geschäftsjahr eine Gewinnwarnung herausgegeben. Nun rechnet man bei den Japanern mit 12 Prozent Gewinn weniger als ursprünglich erwartet. Die reduzierten Gewinnerwartungen bedeuten den ersten scharfen Wachstumsbremser seit Carlos Ghosn im Jahr 2000 das Zepter des damaligen Konkurskandidaten Nissan übernommen hat. Inzwischen wirkt Wundermann Ghosn allerdings leicht angeschlagen. Weder bei Renault noch bei Nissan laufen die Geschäfte derzeit rund. Beide Autohersteller weisen erhebliche Schwächen im Produktportfolio auf, zunehmend zeigt sich, dass Ghons massiver Sparkurs zu Lasten der Qualität vor allem bei Nissan geht.

Auf die Gewinnwarnung reagierten die Anleger in Tokio am Montag (5.2.) mit massiven Kursabgschlägen von bis zu zehn Prozent.

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