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Nissan Gripz Concept IAA 2015

Ausblick auf den nächsten Juke

IAA 2015, Nissan Gripz Concept Foto: Stefan Baldauf / Guido ten Brink 14 Bilder

Mit dem heißen Gripz-Konzept zeigt Nissan einen futuristischen Crossover, der als Juke-Erbe gilt. Wir durften schon mal ran an das exklusive Studien-Fahrzeug.

15.09.2015 Torsten Seibt Powered by

Anfassen erlaubt, hineinsetzen verboten: noch ist das Konzeptauto Nissan Gripz ein reines Showobjekt, das so natürlich keine Chance auf Serienfertigung hat, aber dennoch bereits Trends vorgibt. Klarer Kurs des Nissan Gripz ist die Kompakt-Crossover-Klasse. Dort fährt Nissan derzeit mit dem Juke gar nicht so schlecht, das unorthodox gestylte Kompakt-SUV verkauft sich europaweit blendend. Und so ist es auch unschwer zu erraten, welchen Fingerzeig der Nissan Gripz gibt: in diese Richtung soll es für die zweite Generation des Juke gehen.

IAA 2015, Nissan Gripz Concept
Nissan SUV Concept GripZ feiert Premiere auf der IAA 57 Sek.

Nissan Gripz mit Sportwagen-Touch

Nissans Design-Direktor Kei Kyu erklärt uns, was es mit dem Gripz-Concept auf sich hat. Als "elevated sportscar" solle man den Gripz verstehen, als "höhergelegten Sportwagen". In diese Richtung als kompaktes SUV-Coupé deuten viele Details des Nissan Gripz, allen voran die Flügeltüren und die gewaltigen Sportreifen im Format 255/35-22. Inspirieren ließ sich das Designteam laut Kyu einerseits von modernen Sportgeräten wie Mountainbikes, andererseits von einem echten Klassiker der Nissan-Historie, dem Datsun 240Z in seinem rot-schwarzen Rallye-Kleid.

Schwarzer Kevlar-Look schmückt entsprechend Motorhaube, Radhausverkleidungen und Schürzen sowie den kecken Entenbürzel des Gripz, im Innenraum findet man den 240Z-Einfluss beispielsweise am schlanken Lenkrad wieder. Die sportliche Silhouette mit den extrem weit ausgestellten Schultern dürfte schon aus Gründen der Raumökonomie wenig Serienchancen haben, die Seitenansicht mit hoher Gürtellinie und langer Motorhaute könnte dagegen eher eine Richtung für den nächsten Juke vorgeben.

Carbon-Look für den Nissan Gripz

Beim Gripz haben die Nissan-Designer geschickt mit farblich abgesetzten Flächen gespielt, um das Konzeptauto dramatischer wirken zu lassen. So zieht sich eine dünne rote Linie oberhalb der Scheiben steil abwärts nach hinten, lässt so eine Coupé-Form erscheinen, obwohl das eigentliche Dach deutlich weiter oben endet. Gleiches gilt auch für die stark nach vorne abfallende Linie der Kotflügel, die eine spitze Front im Stil des 240Z andeutet, obwohl der Mittelteil der Gripz-Front fast senkrecht nach oben ragt.

An der Front gibt es auch einen weiteren Hinweis auf den Juke: die Scheinwerfer. Die oberen, Bumerang-förmigen LED-Leuchten dienen als Positionslicht, während sich die großen, in drei Kammern aufgeteilten LED-Hauptscheinwerfer eine Etage tiefer finden. Dies und auch die – beim Gripz aus Aluminium gefertigte – nach oben offene Kühlerspange lassen von vorne erahnen, wie dynamisch der nächste Juke werden könnte.

Der Gripz schafft einen Ausblick auf den nächsten Nissan Juke

Bei der Gripz-Studie, die auf der neuen B-Segment-Plattform von Nissan aufbaut, kommt ein modifizierter Elektro-Antrieb aus dem Nissan Leaf zum Einsatz: hier wird ein nicht näher spezifizierter Benzinmotor als reiner Stromerzeuger eingesetzt, um eine gegenüber dem Leaf deutlich verkleinerte Antriebsbatterie zu speisen. 80 kW und 255 Nm soll der E-Antrieb bereitstellen – das Design ist zweifellos dynamischer als die vermutbaren Fahrleistungen. Im Vergleich zum aktuellen Nissan Juke stimmt zwar die Länge (4,1 Meter) der Gripz-Konzeptstudie, bei der Breite (1,90 Meter) überbietet der Gripz den Juke jedoch merklich. Und er ist um fast zehn Zentimeter niedriger – mit nur 1,5 Meter Außenhöhe duckt sich der Gripz auf den Asphalt.

Wann man den nächsten Juke mit Design-Anleihen der Studie Gripz erwarten kann, will Nissan selbstverständlich nicht verraten. Es ist aber ein offenes Geheimnis, dass rein rechnerisch 2016 die Ablösung bereit stehen sollte. Und auch bei der Markteinführung des aktuellen Juke hatte Nissan ein Jahr zuvor eine Studie, den Qazana, als Hinweis auf einer internationalen Messe präsentiert, damals in Genf.

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