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Nissan

Neue Ventilsteuerung

Nissan

Nissan hat eine neue Ventilsteuerung entwickelt, bei der die Füllung des Brennraums nicht durch eine Drosselklappe, sondern durch ein unterschiedlich weit geöffnetes Einlassventil gesteuert wird.

09.06.2006

Der Ventilhub variiert zwischen minimal zwei und maximal acht Millimetern und soll Drosselverluste komplett ausschließen.

Ein elektrisch betriebener Gleichstrom-Motor bewegt über einen Schneckentrieb eine Steuerwelle, die einen Kipphebel mit Zwischengelenk betätigt. Je nach Drehwinkel der Steuerwelle schiebt sich die keilförmige Kante des Zwischengelenks zwischen Nocken und Ventilstößel. Während der normalen Nockenwellenumdrehung variiert so der Ventilhub in Abhängigkeit von der jeweiligen Position des Zwischengelenkes. Für die Zylinderfüllung sind dann die Öffnungsdauer und der Ventilhub des Ventils und nicht die Drosselwirkung verantwortlich.

Nebeneffekt dieser Technik: Gibt das Einlassventil bei niedrigen Drehzahlen nur einen schmalen Spalt frei, dann erhöht sich die Strömungsgeschwindigkeit und verwirbelt die Brennraumgase so stark, dass eine vollständigere Verbrennung stattfindet und weniger unverbrannte Kohlenwasserstoffe den Motor verlassen.

Insgesamt verspricht Nissan bis zu 13 Prozent Verbrauchseinsparung im Teillastbetrieb, mehr Leistung, mehr Drehmoment und eine Verringerung der Kohlenwasserstoff-Emission um rund 50 Prozent. Zum Einsatz soll die neue Technik zunächst auf dem japanischen Markt kommen, vorzugsweise bei leistungsstarken Motoren. Für Europa ist die neue Ventilsteuerung später vorgesehen.

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