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Nissan Pulsar Kaufberatung

Visia, Acenta oder Tekna?

Nissan Pulsar, Frontansicht Foto: Arturo Rivas 36 Bilder

Mit einem besonders großzügigen Platzangebot und zahlreichen Assistenzsystemen kehrt Nissan zurück in die heiß umkämpfte Kompaktklasse. Wir helfen, das passende Modell unter den diversen Motor- und Ausstattungsvarianten zu finden.

30.04.2015 Bernd Stegemann Powered by

Vernünftige Ausstattung im Basismodell

Selbst die Basis hat viel mehr als das Nötigste an Bord. Weitere Komfort- und Sicherheitsextras gibt es dann im Paket mit den beiden gehobenen Ausstattungslinien.

So generös wie beim Raumangebot zeigt sich der Nissan Pulsar auch bei der Ausstattung: Schon das Basismodell Visia kommt serienmäßig mit vier Türen, Klimaanlage, elektrischen Fensterhebern rundum, Geschwindigkeitsregelung, Bordcomputer mit Lenkradbedienung sowie CD-Radio samt Anschlüssen für Handy und MP3-Player.

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Kaufberatung Nissan Pulsar
auto motor und sport 07/2015
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Nissan Pulsar
Paris-Premiere für den Nissan Pulsar 1:24 Min.

Als Einzelextras gibt es nur Sonder- und Metallicfarben, weitere Optionen – auch das stufenlose Automatikgetriebe und der starke Benziner – sind erst für die beiden gehobenen Lines lieferbar. Neben drei Designpaketen (Style, Premium, Sport) kann man beim Händler aber für alle Modelle des Nissan Pulsar eine Anhängekupplung, LED-Tagfahrlicht und -Nebellampen sowie Parkpiepser hinten (420 Euro inklusive Einbau) und vorn (450 Euro) nachrüsten lassen.

Nissan Pulsar mit zahlreichen Extras ab der Acenta-Version

Der Aufstieg zur mittleren Acenta-Version des Nissan Pulsar kostet zwar 2.640 Euro, enthält jedoch zahlreiche Annehmlichkeiten: von der Klimaautomatik über schlüssellosen Zugang und Start bis hin zu Alufelgen, Sitzheizung vorn sowie elektrisch heiz- und anklappbare Außenspiegel. Dazu kommen Regensensor, Fahrlichtautomatik und Notbremsassistent sowie als zusätzliche Extras ein Designpaket (17-Zoll-Alus, LED-Scheinwerfer, abgedunkelte Fondscheiben) für 1.150 Euro, Navigationssystem mit Touchscreen und Rückfahrkamera (800 Euro) und das Technology-Paket (1.600 Euro). Über den Routenführer hinaus bietet es noch eine Rundumsicht aus der Vogelperspektive, Digitalradio und Onlinedienste, zudem einen Spurhalte- und Totwinkel-Assistenten.

Für weitere 3.140 Euro hat die Topversion Nissan Pulsar Tekna das Design- und das Technology- Paket stets an Bord, sodass es die darin ebenfalls enthaltenen Lederbezüge der Sitze für den konkurrenzlos günstigen Differenzbetrag von 390 Euro gibt. Auch der Aufpreis für den 1.6 DIG-T mit 190 PS gegenüber dem 1.2 DIG-T in Acenta-Ausstattung relativiert sich durch das serienmäßige Designpaket von 3.610 auf 2.460 Euro, während im Tekna-Zuschlag von 2.800 Euro beim starken Benziner wiederum 18-Zoll-Leichtmetallfelgen mit Reifen der Dimension 215/45 R enthalten sind. Beide Varianten warten zudem mit schwarz eingefassten LED-Scheinwerfern, Zierleisten in Carbon-Optik sowie weißen Kontrastnähten an Vordersitzen, Lenkrad und Schalthebel auf.

Überzeugendes Infotainment-System

Nissan Connect für 800 Euro

Digitalradio, Rückfahrkamera, Navigationssystem, USB-Schnittstelle, CD-Player und Bluetooth-Audio: Für nur 800 Euro Aufpreis bietet das Infotainment-System im Nissan Pulsar viele Funktionen und überzeugt darüber hinaus mit einer einfachen Bedienung per Touchscreen und Festtasten. Zudem klappte die Bluetooth-Kopplung sowohl beim Samsung Galaxy S5 als auch beim iPhone 6 Plus auf Anhieb.

Ein langer Druck auf die Telefontaste am Lenkrad aktiviert Siri, worauf das Apple-Handy Sprachbefehle entgegennimmt. Dass der Monitor mit 5,8 Zoll recht klein ausfällt, lässt sich da verschmerzen, ebenso dass Nissan Connect für Android und iOS derzeit erst zwei Apps (Google und Facebook) unterstützt. Der integrierte Staumelder TMC lässt einen Wunsch offen – den nach einem onlinebasierten Staumelder.

Sicherheits-Paket ab der Acenta-Version

Technology-Paket für 1.600 Euro

Das Paket mit dem 360-Grad-Sicherheitsschild und dem Infotainment Nissan Connect (siehe oben) gibt es nicht für die Basis Visia, kostet 1.600 Euro für die mittlere Linie Acenta und ist beim Topmodell Tekna serienmäßig. Neben der Spurhalte-, Spurwechsel- und Ausparkwarnung kümmert sich das System um Komfortbelange. So projiziert die Heckkamera ihr Bild beim Ausparken auf den Touchscreen, mit den Bildern von drei weiteren Kameras ergibt sich eine Aufsichtsperspektive des Wagenumfelds zum leichteren Rangieren.

Die Heckkamera liefert die Daten für den Totwinkelwarner, der zuverlässig, aber wegen der knappen Reichweite der Kamera etwas spät herannahende Autos meldet. Auch die Spurhaltehilfe (ohne Lenkeingriff) nutzt die Heckkamera. Klappt gut, nur in Ausnahmefällen kann es passieren, dass der Nissan Pulsar die Spur mit der Front schon verlässt, bevor es die Kamera am Heck bemerkt.

Nissan Pulsar mit Motoren von 110 bis 190 PS

Das Motorenangebot verzichtet auf Extreme, erfüllt aber mit zwei aufgeladenen Benzinern und einem Turbodiesel die meisten Bedürfnisse. Selbst eine Automatikvariante gibt es.

Auch wenn manche Konkurrenten bei 80 PS anfangen und mit 200 PS noch lange nicht das Ende ihrer Leistungspalette erreicht haben: Gefragt sind in dieser Klasse vor allem sparsame Motoren mit rund 1,5 Litern Hubraum und gut 100 PS. Da passt der Basis-Benziner des Nissan Pulsar perfekt ins Beuteschema, zumal er ein moderner, laufruhiger Downsizing-Vierzylinder mit kleinem Volumen, aber Turboaufladung ist. Leistung und Drehmoment stehen also schon bei relativ geringen Umdrehungen bereit, was kräftigen Antritt und guten Durchzug ohne Ausquetschen der Reserven und entsprechenden Verbrauchszuschlag ermöglicht.

Außerdem gefallen der niedrige Geräuschpegel innen, das leichtfüßige Handling mit dem geringsten Gewicht auf der Vorderachse und das angenehm präzise Sechsganggetriebe. Wer trotzdem lieber schalten lässt, bekommt für 1.600 Euro extra eine stufenlose Automatik, die nur 0,1 l/100 km Mehrverbrauch und etwas Temperament kostet. Allerdings gibt es sie allein mit dem 1.2 DIG-T und den beiden besseren Ausstattungen. Letzteres gilt auch für den 1,6-Liter-Turbo mit Direkteinspritzung, dessen 190 PS bereits dem Juke sportliche Fahrleistungen bei leichten Antriebseinflüssen in der Lenkung und mäßigem Mehrkonsum bescheren.

Spar- und Drehmomentkönig im kompakten Nissan Pulsar ist dagegen der bekannte, etwas knurrige 1,5-Liter-Diesel von Renault mit 110 PS und 260 Newtonmetern, die ab 1.750/min anliegen. Das sorgt für ordentlichen Schub und sehr günstige Verbrauchswerte, wobei wie bei den Benzinern serienmäßig sechs Gänge und eine Start-Stopp-Funktion helfen. Allerdings beträgt der Mehrpreis schon beim Kauf 1.950 Euro, dazu kommen höhere Aufwendungen für Steuer und Versicherung. Das rechnet sich erst für Vielfahrer mit mindestens 30.000 Kilometern pro Jahr, und die sind in dieser Klasse eher selten zu finden.

Farben

Einzige aufpreisfreie Lackfarbe für den Nissan Pulsar ist Solid Red, das klassische Weiß kostet 200 Euro extra. Darüber hinaus stehen sechs Metallicfarben von Schwarz bis Azurblau (550 Euro) sowie Pearl White (650 Euro) zur Wahl.

Felgen

Der Visia hat Stahlfelgen mit Radkappen, der Acenta 16-Zoll-Alufelgen; mit Designpaket oder als Tekna sind 17-Zöller mit 205/50 R 17 montiert. 18-Zoll-Räder gibt es ab Werk nur für den 1.6 DIG-T in der Tekna-Version.

Nissan Pulsar 1.6 DIG-T mit 190 PS der Teuerste im Unterhalt

2.000 Euro Rabatt zur Einführung und attraktive Finanzierungsangebote erleichtern den Kauf eines Nissan Pulsar.

Wer sich beeilt, bekommt den Nissan Pulsar mit Basismotoren (jedoch nicht mit Automatik) noch bis Ende März ohne Feilschen und abgemagerte Ausstattung in der rund 2.000 Euro billigeren Launch Edition. Aber auch danach ist der Nissan günstiger als viele vergleichbare Kompakte und dazu mit drei Jahren Garantie abgesichert. Als flankierende Maßnahme erleichtern drei verschiedene Finanzierungsangebote für Privatkunden mit Monatsraten ab 109 Euro die Entscheidung für einen Ratenkauf.

Beim klassischen Kredit sind die Zinssätze und Monatsraten zwar deutlich höher, doch nach drei Jahren ist das Auto Eigentum des Kunden. Mit der Zielfinanzierung kann er es am Ende der Laufzeit für eine Schlussrate von 9.138 Euro erwerben, während es beim Leasing nach Ablauf des Vertrags der Bank gehört.

Unabhängig davon sind bei der Kalkulation die Unterhaltskosten zu berücksichtigen, deren Höhe stark von der gewählten Motorisierung abhängt. Am teuersten ist natürlich der Pulsar 1.6 DIG-T mit 190 PS, schon weil er beim Verbrauch einen kleinen Expresszuschlag verlangt und mit schlechteren Kaskoeinstufungen belegt wird. Für den Diesel (TK 22, VK 21) fallen ebenfalls teurere Versicherungsprämien an als für den Basis-Benziner (TK 20, VK 19), dazu höhere Steuern.

Und da sich die Kraftstoffpreise weiter angleichen und moderne Benzin-Direkteinspritzer immer sparsamer werden, fährt man mit dem kleinen Ottomotor bis etwa 30.000 Kilometer pro Jahr insgesamt günstiger (inklusive Wertverlust). Grundlage der Berechnung sind die monatlichen Kosten mit Wartung, Verschleißteilen und Steuern.

Fazit

Die übersichtliche Modellpalette macht es vergleichsweise leicht, den richtigen Nissan Pulsar zu finden. Mit dem preisgünstigen und kultivierten Basis-Benziner ist man bereits so gut und sparsam motorisiert, dass sich der Diesel-Mehrpreis nur für Vielfahrer rechnet. Die 2.640 Euro für die sinnvoll angereicherte Acenta-Version sind jedoch stets gut angelegt, schon weil das äußerst hilfreiche Technology-Paket mit Navigation, Rundumkamera und Assistenzsystemen erst damit zu haben ist.

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