Rund eine halbe Million Käufer hat der Nissan Qashqai inzwischen weltweit gefunden - für Nissan ist der Crossover ein echtes Erfolgsmodell. Drei Jahre nach seinem Verkaufsstart wird der im britischen Werk Sunderland produzierte Crossover jetzt einer Modellpflege unterzogen.
Nissan Qashqai-Front wurde überarbeitet
Das Facelift geht über das branchenübliche Maß - hier ein bisschen Chrom, dort eine geänderte Schürze - hinaus. Die komplette Front des SUV wurde umgestaltetet. Es blieb zwar bei den Powerdomes auf der Motorhaube, die jetzt aber weiter nach vorne reicht. Die Scheinwerfer sind beim neuen Modell flacher und länger geworden, der Kühlergrill vom Lamellen- auf Wabendesign umgestellt, der untere Lufteinlass zum Teil in den Stoßfänger integriert.
Das Design der Heckleuchten wurde ebenfalls geändert, sie sind nun - mit LED-Technik - zweifarbig ausgeführt. Zusätzlich gibt es zwei neue Farben ("New Red" und "Titanium") sowie ein neues Design für die 17-Zoll-Räder. Optisch nicht sichtbar: Das Fahrwerk wurde neu abgestimmt und die Geräuschdämmung mit zusätzlichen Auskleidungen an der Motorschottwand, den A-Säulen sowie einer geänderten Windschutzscheibe verbessert.
Im Innenraum fällt als erstes das neue Display für den Bordcomputer auf, das sich zwischen den beiden Rundinstrumenten befindet. Außerdem ist jetzt optional eine zweifarbige (grau/schwarz) Lederausstattung erhältlich. Bei den frontgetriebenen Versionen gibt es ein zusätzliches Ablagefach.
Spar-Modell: der Nissan Qashqai Pure Drive
Als besonders sparsames Modell wird der Qashqai Pure Drive eingeführt. Der 1,5 Liter große Diesel soll dank besserer Aerodynamik, rollwiderstandsreduzierten Reifen, Gewichtsreduzierung und einem überarbeiteten Getriebe mit lang übersetztem sechsten Gang auf einen CO2-Ausstoß von 129 g/km kommen, was einem Durchschnittsverbrauch von 4,9 Liter entspricht. Aktualisierte Preise für das Facelift-Modell sind noch nicht verfügbar. Die Auslieferung der neuen Modellgeneration beginnt im März.






