Der Grund: Bei den betroffenen Fahrzeugen können die beiden Drehzahlsensoren an Kurbelwelle und Nockenwelle defekt sein. Dies bestätigte am Donnerstag (30.10.) eine Sprecher von Nissan Deutschland auf Anfrage von "auto motor und sport". Demnach könne der Motor der Modelle nicht gestartet werden, beziehungsweise während der Fahrt absterben.
Während weltweit 25 Modellreihenreihen zurückgerufen werden, sind in Deutschland die Modelle X-Trail, Primera, Almera und Almera Tino mit Benzinmotoren betroffen, die bis zum 30.9.2002 produziert wurden. "Aufgrund der unterschiedlichen Markteinführungen der Baureihen lässt sich ein genauer Zeitraum in dem die Modelle mit den Sensoren ausgestattet wurden, nicht festmachen, erklärte der Sprecher. Beim X-Trail, der im September 2001 eingeführt wurde, ist das komplette Modelljahr betroffen. Beim Primera (Markteinführung März 2002) werden sowohl das alte, als auch das neuen Modell zurückgerufen.
Der Rückruf wird offiziell über das Kraftfahrtbundesamt (KBA) in Flensburg abgewickelt, Nissan schreibt die jeweiligen Halter an und bittet sie von Ende November an mit ihren Fahrzeuge in die Werkstätten. Der Austausch der beiden Drehzahlsensoren dauert nach Angaben von Nissan rund eine Stunde.
Die Gesamtkosten für die weltweite Rückrufaktion beziffert der Konzern auf über 120 Millionen Euro.




