Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Nissan ruft über zwei Millionen Autos zurück

Foto: Nissan

In Deutschland müssen 84.000 Nissan-Modelle mit Motor-Problemen in die Werkstätten - Weltweit sind mehr als 2,55 Millionen Autos, in Europa rund 460.000 Fahrzeuge betroffen.

30.10.2003

Der Grund: Bei den betroffenen Fahrzeugen können die beiden Drehzahlsensoren an Kurbelwelle und Nockenwelle defekt sein. Dies bestätigte am Donnerstag (30.10.) eine Sprecher von Nissan Deutschland auf Anfrage von "auto motor und sport". Demnach könne der Motor der Modelle nicht gestartet werden, beziehungsweise während der Fahrt absterben.

Während weltweit 25 Modellreihenreihen zurückgerufen werden, sind in Deutschland die Modelle X-Trail, Primera, Almera und Almera Tino mit Benzinmotoren betroffen, die bis zum 30.9.2002 produziert wurden. "Aufgrund der unterschiedlichen Markteinführungen der Baureihen lässt sich ein genauer Zeitraum in dem die Modelle mit den Sensoren ausgestattet wurden, nicht festmachen“, erklärte der Sprecher. Beim X-Trail, der im September 2001 eingeführt wurde, ist das komplette Modelljahr betroffen. Beim Primera (Markteinführung März 2002) werden sowohl das alte, als auch das neuen Modell zurückgerufen.

Der Rückruf wird offiziell über das Kraftfahrtbundesamt (KBA) in Flensburg abgewickelt, Nissan schreibt die jeweiligen Halter an und bittet sie von Ende November an mit ihren Fahrzeuge in die Werkstätten. Der Austausch der beiden Drehzahlsensoren dauert nach Angaben von Nissan rund eine Stunde.

Die Gesamtkosten für die weltweite Rückrufaktion beziffert der Konzern auf über 120 Millionen Euro.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
Gebrauchtwagen Angebote
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden
Autokredit berechnen
Anzeige