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Nissan senkt Ziele

Nissan

Update +++ Der japanische Renault-Partner Nissan Motor rechnet wegen schleppender Verkäufe in den USA erstmals seit sieben Jahren mit einem Gewinnrückgang.

02.02.2007

Der Autobauer senkte seine Gewinnprognose für das noch bis 31. März laufende Geschäftsjahr 2006/2007 am Freitag (2.2.) um zwölf Prozent auf 460 Milliarden Yen (2,9 Milliarden Euro). Zuvor waren noch 523 Milliarden Yen erwartet worden. Operativ wird jetzt noch mit einem Ertrag von 775 Milliarden Yen gerechnet, zwölf Prozent weniger als bisher geschätzt. Dagegen rechnet Nissan wegen des schwachen Yen mit einem Umsatz von 10,5 Billionen Yen statt bisher 10,1 Billionen Yen.

Das Absatzziel von weltweit 3,73 Millionen Fahrzeugen werde schwierig zu erreichen sein, hieß es. Eine neue Zielmarke wurde nicht genannt. Neben der Absatzschwäche auf dem wichtigen US-Markt trug ein Mangel an neuen Modellen zu den verringerten Ertragsaussichten bei. Es wäre der erste Gewinnrückgang im Jahresvergleich seit Präsident Carlos Ghosn 2000 das Steuer bei den Japanern übernahm. In den ersten neun Geschäftsmonaten sank Nissans globaler Absatz um 5,7 Prozent zum Vorjahr auf 2,5 Millionen Wagen, wobei der Absatz auf dem japanischen Heimatmarkt um 13,1 Prozent auf 498.000 Autos schrumpfte.

In den USA verkaufte Nissan 756.000 Einheiten und damit 6,9 Prozent weniger als im Vorjahr. In Europa sank der Absatz zudem um 8,6 Prozent auf 407.000 Autos. Der Nettogewinn verringerte sich zwischen April und Dezember um 3,5 Prozent auf 378,6 Mrd Yen und der operative Ertrag um 15,8 Prozent auf 531,7 Mrd Yen. Der Umsatz stieg indes um 1,2 Prozent auf 6,9 Billionen Yen. Erstmals seit 1999 hätten die Risiken die Chancen überwogen, erklärte Ghosn in einem Statement.

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