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Noble Bug:R und Exile

Buggy und Supersportler

Noble Bug:R und Exile Foto: Lee Noble 7 Bilder

Lee Noble, bekannt geworden mit seinen Superportwagenkreationen, kündigt mit zwei neuen Modellen sein Comeback an. Dem Buggy Bug:R und dem Sportwagen Exile.

17.05.2017 Uli Baumann

Der Noble Bug:R tritt in der Tradion alter Strandbuggys an. Konzipiert als Kit-Car setzt der Bug:R auf die Technik des alten Ford Mondeo (Baujahr 2000 bis 2007). Auf dessen Plattform setzt Noble einen stählernen Hilfsrahmen, der wiederum mit kantigen Karosserieteilen aus Kunststoff beplankt wird. Türen und Dach sind abnehmbar, so dass der Bug:R auf Wunsch sehr viel Frischluftvergnügen bietet.

Die Basispakete Fahrwerk und Karosserie bietet Noble zum Preis von 4.450 respektive 4.950 Pfund zuzüglich Steuern an (umgerechnet 5.200 und 5.790 Euro). Für ein vormontieres rollendes Chassis mit Karosserie verlangt Noble knapp 11.700 Euro. Wie bei allen Kit-Cars müssen die Käuifer dann noch Teile wie Lenkung, Radaufhängungen und Bremsen selbst ergänzen. Natürlich fehlt auch der Motor. Hier stehen verschiedene Ford-Aggreate von einem bis zu drei Liter Hubraum und als Diesel und Benziner zur Wahl.

Neuer Nobel-Sportwagen

Mit der zweiten Neuheit kehrt Noble zu sen Sportwagen zurück. Der Exile ist vornehmlich für den Rennstreckeneinsatz gedacht, soll aber auch in einer straßentauglichen Version kommen. Der flache Zweisitzer setzt auf eine Carbon-Karosserie und Flügeltüren. Beim Antrieb vertraut Noble auch hier auf einen Ford-Motor. Der 3,5-Liter-Twinturbo stammt aus dem F-150 Raptor und leistet dort 450 PS. Im Noble Exile mit einem Leistungsgewicht von knapp unter zwei Kilogramm je PS, soll der Sechszylinder für Spurtzeiten unter drei Sekunden gut sein. Die Höchstgeschwindigkeit soll bei jenseits von 300 km/h liegen. Die finale Version des Exile will Lee Noble Ende 2017 vorstellen. Ab 2018 soll der Exile dann zu Preisen von rund 100.000 Euro in den Verkauf gehen.

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