Noble M15: Noble-Herberge

Mit dem M15 setzt die britische Sportwagenmanufaktur sich selbst ein Denkmal. Er ist leichter, stärker und schneller, aber auch teurer als alle seine Vorgänger. Dafür soll der 455 PS starke Brite aber auch komfortabler und alltagstauglicher sein als seine Ahnen.

Rund 107.500 Euro veranschlagt Lee Noble für seine neue Kreation. Als Gegenwert erhält der Kunde dafür einen Sportler, der für die Marke Noble einer gänzlich neuen Philosophie folgt. Mit 4,27 Metern Länge und einer Breite von 1,90 Meter überragt der M15 den M12 um 181 beziehungsweise 31 Millimeter - und bietet entsprechend mehr Platz. Sogar an einen Stauraum für das Reisegepäck der maximal zwei Passagiere wurde gedacht. Vorne stehen 135 Liter und im Heck zusätzliche 185 Liter Gepäckraum zur Verfügung.

Den tragenden Rahmen für Passagier- und Gepäckabteil bildet ein Gitterrohrrahmen aus Stahl. Formgebend werden Verbundkunststoffe eingesetzt. Vorn dominieren große Lufteinlässe die flache Schnauze, welche von weit nach hinten gezogenen Scheinwerfern flankiert werden. In der flachen Seitenlinie - der M15 misst lediglich 1,11 Meter in der Höhe - setzen die Luftein- und auslässe in den Kotflügeln sowie die breiten Schweller Akzente. Das von Entlüftungen perforierte Heck überspannt ein integrierter Heckspoiler. Ein Diffusor sorgt sich um die Luftberuhigung am Ende des Unterbodens. Dazwischen lugen zwei mächtige Endrohre aus dem Motorraum, die die Lebensäußerungen des mittschiffs und bei Noble erstmals längs untergebrachten Vierventil-Ford-V6-Motors transportieren.

Druck der zwei Lader

Dieser verfügt zwar nur über drei Liter Hubraum, wird aber von zwei Turboladern samt Ladeluftkühlern derart unter Druck gesetzt, dass unterm Strich satte 455 PS und 617 Nm Drehmoment herausspringen. Von einem manuellen Sechsgang-Getriebe moduliert und einem Sperrdifferenzial an der Hinterachse reguliert fällt diese Power auf die 10,5x19 Zoll großen Hinterräder mit Pneus der Dimension 285/40 her. An der Front drehen sich 8x18 Zoll große Felgen mit Reifen der Größe 225/40.

Wer es versteht diese optimal in Schwung zu bringen, soll nach knapp 3,5 Sekunden die 100 km/h-Marke durcheilen können. Die Höchstgeschwindigkeit soll bei knapp 300 km/h erreicht sein. Verzögerungsarbeit im 1.250 Kilogramm schweren M15 leisten 330 Millimeter große Scheiben rundum, die von Vierkolben-Zangen in Beschlag genommen werden. Bis zum Serienstart soll zudem ein ABS integriert werden.

Komfort trifft Sport

Im Innenraum erwarten die Passagiere lederbezogene Karbonschalensitze und ein lederbezogenes und einstellbares Sportlenkrad mit dem die Servolenkung dirigiert wird. Klassische Rundinstrumente sichern die Informationsgrundbedürfnisse des Fahrers, ein Navigationssystem mit Touchscreen in der Mittelkonsole hilft den Weg zu finden. Aluminiumapplikationen sorgen für ein sportliches Flair.

Zur weiteren Serienausstattung gehören unter anderem eine Klimaanlage, elektrische Fensterheber, elektrisch einstellbare und heizbare Außenspiegel, eine Alarmanlage, ein Sechsfach-CD-Wechsler, ein DVD- und MP3-Radio, eine heizbare Frontscheibe sowie eine Zentralverriegelung.

Kommentare
Bild vergrößern
uba

Autor:

Anzeige
Top Artikel
Fuore: Supersportler aus Spanien

Update ++ Neue Fotos ++ Fuore Design, ein Kreativteam rund um den Ex-VW-Designer Erwin Himmel, zeigt auf dem Auto Salon Genf seine Vision von einem Supersportwagen.


DC Go: Supersportler aus Indien

Ein Supersportwagen aus Indien - ungewöhnlich aber nicht ausgeschlossen. DC Design präsentiert auf dem Auto Salon in Genf mit dem Go seine Vorstellungen von einem solchen Gefährt.


Newsletter
Kfz-Versicherungsvergleich

Bis zu 500 EUR sparen!

Über 180 Tarife anonym vergleichen und auf Wunsch sofort online abschließen

Ihr Ortskennzeichen:
WGV Beitragsrechner Kfz-Versicherung
ANZEIGE

Überzeugend gut, gnadenlos günstig!

Jetzt Auto bei der wgv versichern und mehrere hundert Euro im Jahr sparen!

Bild des Tages
Aktuelle Ausgabe
auto motor und sport - Heft 13/2012
Ab jetzt im Handel auto motor und sport - Heft 13/2012
Sportauto
Lamborghini Aventador im Test: Stierisches Vergnügen im Ur-Vieh

Der Lamborghini Aventador LP 700-4 hebt sich im Test vehement von seinem Vorgänger Murciélago ab und ist schnellster Allradler.

Stierisches Vergnügen im Ur-Vieh
Motor Klassik
Saab 9000 CD im Fahrbericht: Schwedisch-Italienische Affäre

Bei Saab hieß es lange: Anders als alle anderen! Doch der Lauf der Zeit forderte 1985 den Saab 9000, der zudem italienische Gene trug.

Schwedisch-Italienische Affäre
4WheelFun
SUV Betriebskosten: Soviel kosten SUV wirklich

Schwacke hat fast 600 SUV-Modelle durchleuchtet. Wir fassen die Ergebnisse zusammen und zeigen, was Offroader wirklich kosten.

Soviel kosten SUV wirklich
Alle Autos von A-Z
  • Loading...
  • Loading...