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Noch keine Änderung der Safety-Car-Regel

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In der Diskussion um die Safety-Car-Regel geht es einfach nicht voran. Um sie noch in dieser Saison zu ändern, müssten alle Teams einen Konsens finden. Doch im Augenblick ist die Formel 1 weit von einer Abstimmung entfernt.

03.07.2008 Michael Schmidt Powered by

"Wir wissen noch nicht, über was wir eigentlich abstimmen sollen, soviele Meinungen gibt es", sagte ein Teammanager. Die FIA würde am liebsten zum alten System zurück. Vorausgesetzt, dass die Fahrer für gefährliches Fahren hart bestraft würden.

Bis Ende 2006 durfte zu jeder Zeit getankt werden. Das führte dazu, dass die Fahrer zu Beginn einer Safety-Car-Phase so schnell wie möglich versucht haben, die Boxengasse zu erreichen. FIA-Rennleiter Charlie Whiting schlägt vor, die Fahrer, die auch an der Unfallstelle mit unverminderter Geschwindigkeit vorbeifahren, für das nächste Rennen zu sperren. Die Teams fürchten in diesem Fall der Willkür der Sportkommissare ausgeliefert zu sein.

Weiterer Test in Silverstone

Das elektronische Überwachungssystem, das den Piloten für den Rest der Runde bis zum Tankstopp eine Mindestzeit vorschreibt, wird weiter getestet. Auch in Silverstone wird es an den beiden Freitagstrainings (4.6.) einen Probelauf geben. Die Fahrer sind skeptisch. David Coulthard behauptet, er könne nicht eine Runde lang auf das Display am Lenkrad starren, um die Restzeit abzulesen, die ihm noch bis zur Boxeneinfahrt bleibt. Das könne ihn ablenken und unter Umständen eine Gefahrenquelle darstellen.

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