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Nokian-Lesertestdrive

Mit Vollgas durch die weiße Hölle

Nokian-Lesertestdrive Foto: Dino Eisele 9 Bilder

Wo professionelle Testfahrer sonst Reifen in eisigen Grenzbereichen erproben, durften zehn auto motor und sport-Leser exklusiv eigene Fahrerfahrungen sammeln.

09.09.2015 Thiemo Fleck 1 Kommentar

Das kalte Heiligtum liegt tief im Nirgendwo in den Wäldern Nordfinnlands – fernab größerer Ansiedlungen und nahe der russischen Grenze. Eingeschlossen von hohen Zäunen und Sichtschutzblenden testet der Reifenhersteller Nokian auf einem über sieben Quadratkilometer großen Gelände die neuesten Winterreifen. Auch Automobilhersteller mit ihren Erlkönigen sind hier gerne zu Gast, um den Prototypen für Grenzsituationen auf Schnee und Eis den letzten Schliff zu geben. Der Zutritt ist strengstens verboten! Nicht für auto motor und sport- Leser. Den zehn Teilnehmern des Nokian-Gewinnspiels standen zwei Tage lang Tore und Strecken offen.

Und nicht nur das: Zu den verschneiten und vereisten Pisten stand ein ausgesucht dynamischer Fuhrpark zur Verfügung: Audi Q5, RS 5 und S4 Quattro garantierten allradgetriebenes Powder-Feeling; eine Vergleichsbasis für front- respektive heckgetriebene Modelle stellten VW Golf und die Mercedes C-Klasse. Genau das galt es zu erfahren: Wie professionelle Reifentester sollten die zehn hoch motivierten Leser die Unterschiede verschiedener Reifen bei verschiedenen Antriebskonzepten herausfahren.

Bremsversuche, Handlingtests oder Versuche zur Fahrzeugbalance am großen Kreis – mit jeder Minute Fahrpraxis wuchs sichtlich das Vertrauen in Reifen und Auto. Aus vorsichtigem Herantasten entwickelte sich Können. Mit jeder Runde wurden die Zeiten schneller, die Drifts flüssiger und das Grinsen in den Gesichtern nachhaltiger. „Es war schon immer ein Traum von mir, hier oben im Norden im Winter Auto zu fahren. Dass daraus gleich ein so intensives Erlebnis wird, hätte ich nie gedacht“, gesteht Teilnehmer Roman Pöcho. Doch nicht nur die Jungs sind begeistert, auch Manuela Sirtl aus Dachau räumt ein: „Es ist unglaublich, was die modernen Nokian-Winterreifen leisten können. Besonders auf den leistungsstarken Allradfahrzeugen fährt es sich fast so sicher wie auf trockenem Asphalt.“ Spricht’s und biegt mit gekonntem Powerslide in die nächste Runde ein.

Doch es geht noch mehr. Was, das demonstriert Rallye-Pilot Janne Laitinen auf einer neun Kilometer langen kurvenreichen Piste quer durch den finnischen Wald. Einzeln nehmen die Teilnehmer auf dem heißen Stuhl des nahezu serienmäßigen Audi RS 5 Platz – und zeigen sich nach dem Vollgasritt etwas bleich um die Nase, aber sichtlich beeindruckt: „Wahnsinn, diese Kombination aus Traktion und absoluter Fahrzeugbeherrschung – man muss wohl schon in Finnland geboren sein, um ein Fahrzeug auf Schnee und Eis so zu beherrschen“, keucht der sportwagenerfahrene Jürgen Eymann. Und, geht noch mehr? Na klar, das Nokian-Team hat noch einen Trumpf im Ärmel: Als Überraschung geht’s am Nachmittag noch mit leistungsstarken Schnee­mobilen in die verschneite Wildnis – zum Abkühlen nach diesem heißen Wochenende in der weißen Hölle.

Neuester Kommentar

Nokian Lesertestdrive. Soso. Wird dort auch mit manipulierten Testreifen gefahren oder muss man auf dem minderwertigen Serienreifen rumrutschen? Nach dem Betrugsskandal, der Anfang 2016 bei Nokian aufgedeckt wurde, rege ich mich immernoch auf, dass ich nach einer Testempfehlung diese Betrugsreifen gekauft habe..

Drift_n_Drive 18. September 2016, 21:41 Uhr
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