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Notruf

Schnelle Hilfe via Satellit

Foto: GDV

Bei einem Unfall benötigen Helfer genaue Angaben über die Unfallstelle. Die soll ab Mitte September "LifeService" liefern: Der Service der Björn Steiger Stiftung kann nach einem 112-Notruf von einem Handy das Gerät auf den Meter genau orten.

08.09.2006

Das System nutzt die GPS-Technologie. Bei Notrufeingang ermittelt es mit Hilfe der GPS-Koordinaten des Handys innerhalb weniger Sekunden die zuständige Rettungsleitstelle, übermittelt ihr die exakte Position des Anrufers und verbindet ihn mit der Leitstelle.

Eine Ortung über das Mobilfunknetz für Handys ohne GPS ist ebenfalls möglich, allerdings weniger genau. Statt der präzisen Ortung des Handys wird nur die Funkzelle geortet, in der sich das Mobiltelefon befindet. Vor allem auf dem Land, wo einzelne Funkzellen einen Radius von mehreren Kilometern haben können, kostet das wertvolle Zeit.

Um beide Ortungsvarianten nutzen zu können, muss das Mobiltelefon unter der kostenlosen Rufnummer 0800/1011599 der Stiftung registriert werden. Die Ortungsdienste sind ebenfalls kostenfrei. Der GPS-Service kann auch mit anderen mobilen Geräten wie PDAs oder Smart Phones genutzt werden, sofern diese GPS-fähig sind.

Viele Modelle ohne GPS-Modul lassen sich mit einem solchen nachrüsten. Die sogenannte "GPS-Maus" wird per Kabel oder per Bluetooth mit dem Handy verbundnen. Der Handy-Navigationsanbieter Jentro bietet einen Empfänger und Software ab 99 Euro an. Mehr als 110 Handymodelle sollen mit dem Set GPS-fähig gemacht werden können.

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