Das Leistungsplus von 207 PS des V8-Triebwerks entspringt dabei zwei an den Zylinderbänken angeflanschten Kompressoren, die die Ansaugluft mit bis zu 0,48 bar in die Brennräume treiben. Neben den nun 717 PS entwickelt der Bi-Kompressor-Motor auch 722 statt bislang 420 Nm Drehmoment. Angepasst werden zudem das Kühl- und Einspritzsystem sowie die Motorsteuerung.
Knapp 350 km/h sind drin
Wer dann die rund 56.000 Euro für den Kompressor-Umbau investiert hat, darf auch die fahrdynamischen Früchte ernten: von Null auf 100 km/h soll der Scuderia in 3,5 Sekunden sprinten. 200 km/h sind nach 10,1 Sekunden erreicht und die 300 km/h-Marke fällt nach 26,1 Sekunden. Wird noch das Getriebe angepasst, so sind zudem 348 km/h als Höchstgeschwindigkeit drin.
Auf und ab beim Fahrwerk
Auf der Fahrwerksseite spendiert Novitec dem Scuderia ein Upgrade von 19- auf dreiteilige 20 Zoll-Felgen. Die 8,5 und 12 Zoll breiten Räder tragen 235/30er Pneus vorn und 325/25er Reifen hinten. Neue Federn senken die Karosse und damit den Fahrzeugschwerpunkt weiter ab. Ein hydraulisches Lift-System an der Vorderachse macht trotz geringerer Bodenfreiheit kleiner Hindernisse überwindbar. Spätestens bei 80 km/h senkt sich der Ferrari aber wieder auf das ursprüngliche Niveau ab.
An der Karosse legt Novitec nur dezent Hand an. Kleine, dunkle Akzente setzen schwarze Rückleuchten, Seitenblinker und Reflektoren. Im Innenraum wird etwas Carbon gestreut: das unten abgeflachte Lenkrad tritt in einem Kohlefaser-Leder-Mix an, die Schaltpaddel werden verlängert und ebenfalls in Kohlefaser modelliert. Sollte der Kunde weitere Individualisierungswünsche haben, so hat man dafür bei Novitec stets ein offenes Ohr.






