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Nürburgring

Regen führt zum Qualifying-Abbruch

Foto: DTM 36 Bilder

Das DTM-Qualifying ihn der Eifel wurde wegen starkem Regen abgebrochen und daher die Zeiten des erste Trainingsabschnitts für die Startaufstellung zugrundegelegt. Auf den ersten drei Plätze stehen die Audi-Fahrer Tom Kristensen, Mike Rockenfeller und Martin Tomczyk. Dahinter folgt mit Gary Paffett der beste Mercedes-Pilot.

26.07.2008 Claus Mühlberger Powered by

Rund eine Stunde, bevor die DTM-Autos wegen der Tour de France-Übertragung zu ungewohnt später Stunde die Startaufstellung für morgen ermittelte, öffnete der Himmel um 18 Uhr seine Schleusen. Der üppig niederprasselnde Regen sorgte für Hektik in den Boxen, in den Cockpits und vor allem auch bei der Rennleitung.

Aquaplaning führte zum Abbruch

Ein Unfall von Audi-Fahrer sorgte im zweiten Abschnitt des Qualifyings für eine Unterbrechung per Roter Flagge. Zweieinhalb Minuten vor dem regulären Ende hatte der Audi-Mann die rechte Flanke seines A4 bei einem unsanften Kontakt mit den Reifenstapeln in der Startkurve demoliert. "Wir hatten unglaubliches Aquaplaning", rechtfertigte sich der Rockenfeller. Schützenhilfe bekam er von seinem Teamkameraden Kristensen: "Es war absolut richtig abzubrechen", meinte der Däne. "Auf dem Nürburgring kannst du bei solchen Verhältnissen einfach nicht fahren." Martin Tomczyk assistierte: "Aquaplaning überall."

"Die Entscheidung des Rennleiters zum Abbruch war absolut korrekt", meinte Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich. Mercedes-Sportchef Norbert Haug stimmte dem zu, merkte aber an: "Es wäre schade für den Sport, wenn das Rennen oder vielleicht sogar die Meisterschaft durch so etwas entschieden werden sollte."

Diskussion über die Startaufstellung

Nach dem Qualifikationstraining wurde lange debattiert, ob man die Reihenfolge zum Zeitpunkt des Abbruchs zugrunde gelegt werden sollte. Mercedes-Mann Haug kritisierte: "Das ist nicht die erste Entscheidung der Kommissare, die mir Stirnrunzeln bereitet. Es ist ein großer Unterschied, ob man ein Auto unter den ersten vier hat oder vier Autos unter den ersten sechs." Audi-Mann Ullrich konnte dies nicht nachvollziehen: "Es wurde so entschieden, wie es im Regelbuch vorgesehen ist." Haugs Konter: "So eindeutig ist das im Reglement nicht geregelt. Sonst hätte man nicht so eine lange Sitzung gebraucht."

Während DTM-Rookie Ralf Schumacher mit Startplatz sieben sein bislang bestes Trainingsergebnis schaffte, hatten die Meisterschaftskandidaten von Mercedes durchwegs Pech: Jamie Green, Dritter in der Tabelle startet von Platz 13, Paul di Resta, der Vierte, von Platz 14, und Bruno Spengler muss sogar mit der 16 Position vorlieb nehmen. "Ich hatte gar keinen Grip", klagte Spengler. "Die Bedingungen waren sehr schlecht. Jetzt muss ich erst mal die Daten studieren."

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