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VLN, 7. Lauf

Rennen wird nachgeholt

Foto: VLN 9 Bilder

Die Verantwortlichen der Veranstaltergemeinschaft Langstrecken-Meisterschaft Nürburgring (VLN) haben kurz entschlossen gehandelt: Für den am vergangenen Samstag ausgefallenen 7. VLN-Lauf wurde ein Ersatztermin festgelegt.

17.09.2008 Gregor Messer Powered by

Das Rennen wird nunmehr am 9. November wiederholt und bildet somit gleichzeitig das Saisonfinale. "Uns war es wichtig, möglichst kurzfristig unseren Teilnehmern und Fans möglichst schnell einen Nachholtermin für das ausgefallene Rennen zu präsentieren", sagte VLN-Geschäftsführer Robert Rust. Der Termin am 9. November liegt ohnehin sehr nahe am ursprünglich terminierten Finale vom 25. Oktober.

"Ein perfekter Zeitpunkt, um die Motorsportsaison rund um den Nürburgring ausklingen zu lassen", lobt Rust. Denn am Freitag startet in der Region die  Rallye Köln - Ahrweiler, die am Samstagvormittag auch über die Nordschleife führt. Daher wird das VLN-Rennen auch nicht wie sonst üblich samstags ausgetragen, sondern erst am Sonntag. "Abends werden wir dann unsere neuen Meister küren", verspricht Rust.

Unfall hat Konsequenzen

Der Trainingsunfall eines BMW 120d, der am vergangenen Samstag (13.9.) zur Absage des 40. ADAC Barbarossa-Preises geführt hatte, wird Folgen haben. Aus dem aufgerissenen Tank des BMW ergoss sich Diesel-Kraftstoff auf die Piste; die Dieselspur griff den Asphalt an und konnte nicht kurzfristig beseitigt werden. Künftig werden auch die Fahrzeuge der Klassen SP 10 und SP 11 für Fahrzeuge mit Alternativen Treibstoffen mit einem Sicherheitstank ausgerüstet sein müssen.

Das erklärte VLN-Vorstand  Hans-Joachim Hilgeland: "Wir machen dem Team keinen Vorwurf, denn ihr Fahrzeug entsprach den Vorgaben des Reglements. Für das Specials-Reglement zeichnet die Technikkommission aus DMSB, ADAC Nordrhein und VLN verantwortlich. Wir werden uns in dieser Kommission mit Nachdruck dafür einsetzen, dass alle Dieselfahrzeuge künftig mit einem Sicherheitstank ausgerüstet sein müssen."

Bindemittel reichte nicht aus

"Wir haben am Samstag unmittelbar nach dem Unfall mit unseren Sicherheitskräften und mit Hilfe der Feuerwehr alles versucht, die rund 800 Meter lange Dieselspur zu beseitigen. Dabei haben wir nahezu alle am Nürburgring in ausreichender Form zur Verfügung stehenden Reserven an Öl-Bindemittel aufgebraucht. Bei diesen regnerischen Witterungsbedingungen leider ohne Erfolg."

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