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Nürburgring-Verkauf

Automobilclub ADAC meldet Interesse an

Luftaufnahme Nürburgring Foto: Nürburgring Automotiv GmbH 34 Bilder

Der ADAC plant nach Informationen der "Wirtschaftswoche" den Kauf der Rennstrecken am Nürburgring. Der Automobilclub hätte sein Interesse bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG gemeldet, die den Verkauf für die Insolvenzverwalter der staatlichen Nürburgring GmbH organisiert.

25.06.2013 Uli Baumann Powered by

Nach dem Bericht der "Wirtschaftswoche" strebt der ADAC eine Lösung an, von der auch die Region profitieren würde. Der ADAC habe zwar noch kein konkretes Angebot abgegeben, sich aber mit seiner Interessensbekundung Zugang zu dem Datenraum verschafft, in dem Kaufinteressenten nach Abgabe einer Verschwiegenheitserklärung wirtschaftliche, juristische und bautechnische Informationen einsehen können.

ADAC will nur die Rennstrecken

Medienberichten zufolge sind bisher rund 100 Interessenbekundungen eingegangen, davon seien etwa 30 ernstzunehmende. Verbindliche Angebote liegen allerdings noch nicht vor. In Automobil-Branchenkreisen gilt es als unwahrscheinlich, dass am Ende tatsächlich 30 verbindliche Angebote für den Nürburgring abgegeben werden.

Seit Mitte Mai stehen alle Vermögenswerte der Nürburgring GmbH zum Verkauf. Dazu zählen die beiden Rennstrecken, die legendäre Nordschleife aus dem Jahr 1927 und ein moderner, in den 1980er Jahren erbauter Grand-Prix-Kurs, auf dem unter anderem die Formel-1-Rennen stattfinden. Den Rennstrecken gilt das Hauptinteresse des ADAC. Der Nürburgring-Freizeitpark mit seinen Angeboten scheint für den Automobilclub dagegen uninteressant zu sein, schreibt die "Wirtschaftswoche".

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