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Öl-Preis auf Rekordhoch

Foto: dpa

Update ++ Bei den hohen Ölpreisen war auch am Dienstag (3.8.) keine Entspannung in Sicht. Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) stieg über 39 Dollar für ein Barrel (159 Liter) und erreichte damit den höchsten Stand seit Einführung des OPEC-Korbpreises im Januar 1987.

03.08.2004

Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats in Wien lag der Durchschnittspreis für die sieben wichtigsten Rohölsorten am Montag bei 39,04 Dollar. Die bisherige Höchstmarke lag am 28. September 1990 während der Kuwait-Krise bei 38,94 Dollar.

Terrorangst und fehlende Reserven

Der Preis für ein Barrel Rohöl der Nordseesorte Brent ist in London mit über 40 US-Dollar auf den höchsten Stand seit Oktober 1990 geklettert. In der Spitze legte der Brent-Future zur Auslieferung im September bis auf 40,36 Dollar zu. Nur Anfang Oktober 1990 war der Brent-Future mit zeitweise 40,95 Dollar noch höher notiert worden. In New York lag der Rohölpreis am Dienstagmorgen bei 44,03 Dollar. Am Vortag hatte er mit 44,24 Dollar den höchsten Stand erreicht seit der Ölhandel am Warenterminmarkt Nymex 1983 begonnen hatte.

Händler machten die Terrorgefahr und die fehlgeschlagenen Versuche der OPEC, den Ölpreisanstieg zu dämpfen, für den Preisschub verantwortlich. OPEC-Präsident Purnomo Yusgiantoro hatte am Dienstag gewarnt, die OPEC-Mitgliedsländer hätten keine Ölreserven mehr, die sie kurzfristig auf den Markt bringen könnten. Zwar könnte Saudi- Arabien mehr Öl pumpen - allerdings mit mehreren Monaten Verzögerung.

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